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Alle Radiobeiträge vom SP-Day 2018 in Düsseldorf.


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Autoren: "Merkwürdige Normalzustände" mit Anja Sturmat

Veröffentlichungsdatum

Autoren: "Merkwürdige Normalzustände" mit Anja Sturmat 

Die Zwischenzustände besingt Gastgeberin Sarah Ines in kurzen poetischen Improvisationen zusammen mit dem Improvisationsperkussionisten Günther Schaubeder.

Anja SturmatDie Autorin Anja Sturmat reiste aus Traunstein zu einer literarischen Revue an, in der sich Menschen in merkwürdigen Normalzuständen wiederfinden und manchmal einfach so durchschwindeln. Schräge und Schüchterne suchen in Anja Sturmats Short Stories nach Antworten darauf, wie es nur so weit kommen konnte ... und wie es weitergehen kann?

Darum geht es Anja Sturmat:
"Auszuprobieren, was Sprache jenseits von Information vermitteln und erzeugen kann, wie das uns jenseits von dem, was wir beabsichtigen in Verbindung bringt - ein Wissen um etwas, was die Sprache nur transportiert, aber nicht wirklich zeigt. So kann Literatur diese im Verborgenen mitschwingenden Welten zumindestens erfassen, daran versuche ich mich. Es kommen weitere Möglichkeiten hinzu, der sogenannten Wirklichkeit zu begegnen, sie aufzufassen, ich verstehe das auch als ein Mittel gegen Egozentrik und Rechthaberei, als Herzensbildung, mit Literatur orientiert man sich mehr und mehr im Allzumenschlichen."

Aktivitäten

2017   Literarische   Teilnehmerin   an   den   Collaborationen   bildender Kunst ‚Carintiale‘ vom 6.-12.11. in Klagenfurt 2018   Teilnahme an  den Lesebühnen „lauter   niemand“ und   im Schokoladen, Berlin; Workshop Anne Waldman, Beat Poetry, auf dem Schamrock Festivale, mit Abschlussperformance

Veröffentlichungen

2018 Kurzgeschichte „Satt werden“ in dem Auswahlband zum Wettbewerb „Digitalisierung-Industrie 4.0.“ vom Werkkreis Literatur der Arbeitswelt (im Nov/Dez) 2014 Anfang des Romanprojekts 'Baden gehen', ausgewählt von Martin Mittelmaier und André Hille in der Anthologie der Textmanufaktur 2013/2014 „Zwei Sommer lang“ ISBN 978-3-942247- 10-8

2013 Übertragung der Kurzgeschichte „Frau Beterawes Samowar“ mit anschließendem Werkstattgespräch (2.6., 18-19h), Radiobeitrag, Bayernwelle Süd-Ost. 

Sarah Ines StruckSarah Ines Struck, Autorin und Poetry-Performerin, Kulturvermittlerin und Kommunikatorin, lädt an jedem ersten Mittwoch im Monat zu literarischen und manchmal auch musikalisch inspirierten »Duellen mit Spiegelbildern« in die Parisbar. Die Wahlmünchnerin ist selbst aktiv in und an Cross-Art-Projekten zwischen Literatur, darstellender und bildender Kunst und Musik.

Aktuell arbeitet sie an den Poetryperformanceprojekten »Isar Loreley«, »Women are not present« und »Futur∞Furor«. Letzteres wurde am 3. November 2018 zusammen mit Carsten Radtke an der Gitarre und Electronics von Tomsn in der Galerie arToxin uraufgeführt und am 10. November im Rahmen der Ausstellung »Haiku sucht« erneut im streitfeld Projektraum gezeigt.

Für das Schamrock-Festival der Dichterinnen 2018 am letzten Oktoberwochenende kuratierte Sarah Ines einen Länderschwerpunkt Ukraine. Mit dem gemeinnützigen Verein Karin-Struck-Stiftung e.V. initiiert und veranstaltet die Tochter der gesellschaftskritischen Schriftstellerin Karin Struck Lesungen und Performances.

Rezension: "Versteckt unter der Erde" - Ein Gespräch "Gegen das Vergessen"

Veröffentlichungsdatum

 

Versteckt unter der ErdeDie Buchhandlung Lesezeichen Germering, die dortige Stadtbibliothek, die VHS und der Schauspieler und Sprecher Uwe Kosubek haben sich am 9. November 2018 zu einer kraftvollen Allianz gegen das Vergessen vereint und das Buch "Versteckt unter der Erde" von Dina Dor-Kasten im Rahmen der Lesung vorgestellt. Die daran anschließende Gesprächsrunde greift alle relevanten Themen der Veranstaltung auf.

Folgen Sie dem Link auf AstroLibrium. 

Hier geht es zum Artikel 

      

Astrolibrium

 

 

Literaturkritik.de: Jage zwei Menschen und suche dich selbst

Veröffentlichungsdatum
Logo Literaturkritik.de

Literaturkritik.de: Jage zwei Menschen und suche dich selbst.

 

BungalowHelene Hegemanns dritter Roman „Bungalow“ ist ihr bisher bester

Eine Rezension von  Dietmar Jacobsen

Den Text der Rezension lesen Sie hier. 

Alle bisherigen Radio-Rezensionen finden Sie hier.

Sprecherin ist: Marlisa Thumm

 

 

Interview: Uwe Kullnick spricht mit Tristan Marquardt über "meine drei lyrischen ichs"

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Schamrock-Festival der Dichterinnen 2018

Interview: Uwe Kullnick spricht mit Tristan Marquardt über "meine drei lyrischen ichs"

Tristan Marquardt

 

Scrollen in TiefseeTristan Marquardt, *1987 in Göttingen, lebt in München. Sein zweiter Gedichtband scrollen in tiefsee erscheint im Herbst 2018 bei kookbooks, wo 2013 auch sein Debüt das amortisiert sich nicht erschien. Er ist Mitglied des Berliner Lyrikkollektivs G13.

Was tun Gedichte im Raum einer Kommunikation, die schnelllebig ist und kaum Pausen zulässt? Wohin trägt eine Sprache, die sich über ihre Tragweite nicht sicher ist? „das kommt uns alles kaum bekannt vor, hand aufs herz“: Das amortisiert sich nicht. Tristan Marquardts Gedichte legen den Finger vom Resultat auf den Prozess. Sie versichern: Wenn es dunkel ist, trägt ein Schatten auf die Schicht Licht, die eine Lampe auf die Dunkelheit gelegt hat, eine weitere Schicht Dunkelheit auf. Wenn es dunkel ist, hebt ein Schatten unter der Schicht Licht, die eine Lampe auf die Dunkelheit gelegt hat, die Dunkelheit wieder hervor. Betritt man sein Zimmer über eine Rückraumgrenze, geht man „in sein zimmer hinaus“. Und wenn man auf die Straße geht, ist das nicht der Park, „aber mit ein, zwei kleinen änderungen könnte er es sein“. So greifen Marquardts Texte konstruierend in das ein, was längst schon konstruiert und vorhanden ist und woran doch immer weiter noch gearbeitet wird. Im Bau Begriffenes. Was sich nicht aufrechnen lässt. Körper sondergleichen. So „als hätte man gerade das cembalo erfunden, aber vergessen, wo man es hingestellt hat.“ Quelle Amazon 

Seit 2012 kuratiert er die Lesereihe meine drei lyrischen ichs in München, seit 2017 leitet er gemeinsam mit Tim Holland und Hannes Munzinger die Verlagsdependance hochroth München. Er ist Mitinitiator der Initiative Unabhängige Lesereihen und zahlreicher Veranstaltungsformate in München. Gemeinsam mit Jan Wagner gab er die Anthologie Unmögliche Liebe. Die Kunst des Minnesangs in neuen Übertragungen (Hanser 2017) heraus. Unter bürgerlichem Namen (Alexander Rudolph) arbeitet er als Mediävist an der LMU München.

 

 

 

 

Reportage: Schamrock-Festival 2018 - Franziska Ruprecht "Poetry Glitters"

Veröffentlichungsdatum
Schamrock

Schamrock-Festival der Dichterinnen 2018

Franziska Ruprecht "Poetry Glitters" 

 

Franziska RuprechtFranziska RuprechtGedichte auf die Bühne zu bringen, das ist ihre Leidenschaft. „poetry that glitters“ ist ihr Slogan. Momentan tritt sie vor allem mit ihren Poetry Songs auf. Ihre Texte rapped und singt sie, spielt sie authentisch als spoken word. Oft streut sie eine Prise Glitzer über ihre tänzerische Performance. Grundlagen, auf denen sie ihren eigenen Stil entwickelt hat, sind: Wurzeln im Poetry Slam, Wissen und Handwerk aus dem zweijährigen Studium 
des Creative Writings bei Dichter*innen in Detroit und Erfahrung durch zahlreiche Auftritte mit ihrer Performance Poetry in den USA und in Deutschland.

Das Schamrock Festival fand vom 26-28 Oktober 2018 in der whiteBOX.art in München statt.

Die Münchner Lyrikerin und Musikerin Augusta Laar veranstaltete das dreitägige Schamrock-Festival der Dichterinnen schon zum vierten Mal.  Sie organisierte das dreitägige Treffen gemeinsam mit  ihrem Mann, Kalle Aldis Laar. Mehr als 50 Lyrikerinnen aus Deutschland, Georgien, England,, Italien, Litauen, Österreich, Russland, Kroatien, Ukraine, Ungarn, Tschechische Republik, der Schweiz, Serbien, der Türkei und Zypern, der Schweiz, China, dem Senegal und den USA nahmen aktiv und passiv teil.

In diesem Jahr konzentriert sich das Festival vorwiegend auf Europa. Dichterinnen und Performerinnen aus 18 Ländern wurden eingeladen. In unterschiedlichen Sprachen sollte u.a. der Frage nachgegangen werden, wo sich die Länder und Menschen,  berühren, es galt zu hinterfragen was trennt und wo es Gemeinsamkeiten gibt. So sollte ein poetisches Plädoyer für das Einende im Hinblick unseres zentripedalen Kontinents entstehen.

Spezielle Länderschwerpunkte zu Georgien, der Schweiz, der Tschechischen Republik , der Türkei und der Ukraine machten den besonderen Reiz der Veranstaltung aus.

Nicht zu übersehen war der Netzwerkgedanke, der Augusta und Kalle Aldis Laar ein zentrales Anliegen war. Mit dem Schamrock Festival wurde auch in der vierten Ausgabe eine internationale Plattform angeboten, auf der sich Dichterinnen aus 18 Ländern mit Lesungen, Konzerten und Cross-Over-Veranstaltungen präsentieren konnten.

Das Literaturradio Bayern hat zahlreiche Darbietungen der Dichterinnen ausschnittsweise aufgezeichnet, einige Diskussionsrunden mitgehört und 6 Interviews geführt, um einen Teil des Festivals einzufangen und denen zur Verfügung zu stellen. Es handelt sich bei den Lesungen nicht nur um kurze Beispiel -Lesungen aus ihren Werken, sondern häufig um ausgewählte Kostproben unveröffentlichter Werke. Wie Spotlights blitzten die Texte auf um die Zuhörer zu verzaubern, verstören, verwirren auf jeden Fall aber in das eigene Oeuvre hineinzuziehen.

Und schon stellt sich die wichtige Frage der Sprache. In welcher Sprache wurde vorgetragen? Die Veranstalter haben einen eleganten Weg gewählt. Die meisten Dichterinnen trugen in ihrer Muttersprache vor und auf der Leinwand liefen die Übersetzungen in deutscher oder englischer Sprache mit. So konnte man den Klang der Vortragenden bzw. ihrer Sprachmelodie folgen, und gleichzeitig, wenn man wollte den Inhalt auf der Leinwand mitverfolgen.  Leider sind die Übersetzungen (auch aus Gründen der Rechte) hier nicht aufgeführt und auch nicht zu hören. So muss sich der Radionutzer auf das reinee Hören der verschiedenensprachigen Texte einlassen. Seien Sie versichert, es lohnt sich.

Diese Reportage ist unter dem Stichwort Friends für jeden Tag gesondert aufgeführt, und die Mitschnitte nach dem Festival-Programm organisiert. Die Interviews sind unter dem Stichwort Interview eingeordnet.

Franziska Ruprecht sprang für die wegen Krankheit verhinderten Heike Fröhlich und Klinga Tóth ein. Ihr Beitrag war ein mehr als vollwertiger Ersatz an diesem Freitag.

English

Shamrock Festival of Poets 2018

The festival took place from 26-28 October 2018 in the whiteBOX.art in Munich.

The Munich poet and musician Augusta Laar organised the three-day shamrock festival of poets for the fourth time.  She organized the three-day meeting together with her husband, Kalle Aldis Laar. More than 50 poets from Germany, Georgia, England, Italy, Lithuania, Austria, Russia, Croatia, Ukraine, Hungary, Czech Republic, Switzerland, Serbia, Turkey and Cyprus, Switzerland, China, Senegal and the USA participated actively and passively.

This year, the festival concentrates mainly on Europe. Poets and performers from 18 countries were invited. In different languages, the question was to be explored where countries and people touch each other, what separates them and where they have things in common. In this way, a poetic plea for unity was to emerge with regard to our centripetal continent.

Special country focuses on Georgia, Switzerland, the Czech Republic, Turkey and Ukraine made the event particularly attractive.

Not to be overlooked was the idea of networking, which was a central concern of Augusta and Kalle Aldis Laar. The fourth edition of the Schamrock Festival offered an international platform where poets from 18 countries could present themselves with readings, concerts and cross-over events.

Literaturradio Bayern has recorded numerous performances by the poets in extracts, listened to some discussion rounds and conducted 6 interviews in order to capture part of the festival and make it available to them. The readings are not only short sample readings from her works, but often selected samples of unpublished works. Like spotlights, the texts flashed to enchant and disturb the audience, but in any case to confuse them and draw them into their own oeuvre.

And already the important question of language arises. In which language was the lecture held? The organizers have chosen an elegant way. Most of the poets read in their mother tongue and the translations in German or English were shown on the screen. Thus one could follow the sound of the speakers or their speech melody, and at the same time, if one wanted, follow the content on the screen.  Unfortunately the translations (also for reasons of rights) are not listed here and cannot be heard. So the radio user must get involved in the pure hearing of the different language texts. Rest assured, it is worth it.

This report is listed separately for each day under the keyword Friends, and the recordings are organized according to the festival program. The interviews are listed under the keyword Interview.

 

 

Lyrik am Sonntag: Beim Regenglockenschlag? - Lyrik von Heike Fröhlich

Veröffentlichungsdatum

 

Heike Fröhlich
Foto: Uwe Kullnick

Beim Regenglockenschlag? - Lyrik von Heike Fröhlich

Verstreut auf den Straßen? Zwischen zwei Flügeln? Unter dem Radar?

In ihrer Leseperformance zur Woche unabhängiger Buchhandlungen liest die Münchner Autorin und Audiokünstlerin Heike Fröhlich Lyrik und fabuliert darüber, was die Welt ist.

Heike las im buch.laden, in der  Lothringer 17, München.

Wir entschuldigen uns bei Heike Fröhlich und bei unseren Hörern. dafür, dass kurz vor Ende der Lesung die Batterie des Aufnahmegerätes am Ende war. Andererseits sind wir sicher, dass das unvollendete Stück die Hörer besonders animieren wird mehr von Heike hören zu wollen und Heike vielleicht zu einer lyrischen Auseinandersetzung über den Zusammenhang von Batterie und verklingender Sprache inspirieren könnte. Auf jeden Fall hörten wir tolle Lyrik mit einer so ungeheuer guten Stimmung vorgetragen, dass selbst Ares sich an einem ruhigen Waldrand auf einen Baumstumpf gesetzt hätte, um ihren Gedichten zuzuhören. 

Heike Fr
Foto:
Sabine Münch

Heike Fröhlich ist Lyrikerin und Audiokünstlerin. Geboren 1982 in Ludwigshafen am Rhein, zog sie 2002 für ihr Studium nach Jena. Während der Studienzeit begann sie, ihrem Fabulieren Form zu geben: als Sprechkünstlerin, Vorleserin für Kinder, Journalistin und Redakteurin, als Kreativworkshop-Leiterin und Spoken-Word-Performerin, als Dichterin auf Lesebühnen und Wasserglaslesungen, hier und da in Veröffentlichungen in Klammerbroschuren. Heike machte Abstecher nach Reykjavík, Frankfurt am Main und Leipzig, die Lyrik immer mit dabei im großen Rucksack. 2011 verschlug es sie schließlich nach München, wo sie jetzt lebt und arbeitet. 

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Initiatorin der Veranstaltungsreihe ist die Autorin, Performancekünstlerin und Kulturvermittlerin Sarah Ines Struck. Unter dem Motto »Das Private ist das Politische« lädt sie Künstler*innen ein, die im Sinne von Karin Strucks kritischer Attitüde mit Mitteln der Sprache und anderen Kunstgenres in Lesungen und Performances Gender und Gesellschaft global aufs Korn nehmen und Duelle und Debatten mit gesellschaftlichen Spiegelbildern in Gang setzen.

»Duelle mit Spiegelbildern« ist eine Veranstaltungsreihe der Karin-Struck-Stiftung e.V. Diese Veranstaltung fand statt mit Unterstützung des Kulturreferats der Landeshauptstadt München und des Bayern liest e.V. sowie in Kooperation mit dem buch.laden Lothringer 17 zur WUB Woche unabhängiger Buchhandlungen.

Interview: Uwe Kullnick spricht mit Barbara Yurtdas

Veröffentlichungsdatum

Schamrock-Festival der Dichterinnen 2018

Interview: Uwe Kullnick spricht mit der Lyrikerin und Übersetzerin Barbara Yurtdas

 

Barbara Yurtdas
Barbara Yurtas.
Foto P.G. Loske

Barbara Yurtdas, *1937 in Leipzig, studierte Germanistik, Slawistik, Geschichte. Sie lebt in München, von 1981-1993 lebte sie in der Türkei.

Sie schrieb Romane, literarische Reisebegleiter und Sachbücher zu Türkei-Themen.

Lyrik: u.a. Wortklauberei, 2012; Todsichere Sache, Vom Leben mit dem Sterben, 2016. Sie übersetzt Lyrik und Prosa aus dem Türkischen.

Preise: Übersetzerpreis Tarabya, Hauptpreis für das Lebenswerk 2015; Shortlist Internationaler Übersetzerpreis, Haus der Kulturen der Welt 2012, für den Roman Allahs Töchter von Nedim Gürsel.

 

 

Reportage: Schamrock-Festival 2018 "Focus Türkei"

Veröffentlichungsdatum
Schamrock

Schamrock-Festival der Dichterinnen 2018 (see english text version below) The English version starts after half of this track.

„Europe Inside / Outside“

Erste Begrüßung und Focus Türkei.

 

Gonza
Gonca Özmen. Foto Martin Richartz
Barbara Yurtdas
Barbara Yurtdas
Oya Erdoğan
Oya Erdoğan

 

 

Schamrock-Festival der Dichterinnen 2018 (see english text version below) The English version starts after half of this track.
„Europe Inside / Outside“
Erste Begrüßung und Focus Türkei.

Programm

 

Das Schamrock Festival fand vom 26-28 Oktober 2018 in der whiteBOX.art in München statt.

Die Münchner Lyrikerin und Musikerin Augusta Laar veranstaltete das dreitägige Schamrock-Festival der Dichterinnen schon zum vierten Mal.  Sie organisierte das dreitägige Treffen gemeinsam mit  ihrem Mann, Kalle Aldis Laar. Mehr als 50 Lyrikerinnen aus Deutschland, Georgien, England,, Italien, Litauen, Österreich, Russland, Kroatien, Ukraine, Ungarn, Tschechische Republik, der Schweiz, Serbien, der Türkei und Zypern, der Schweiz, China, dem Senegal und den USA nahmen aktiv und passiv teil.

In diesem Jahr konzentriert sich das Festival vorwiegend auf Europa. Dichterinnen und Performerinnen aus 18 Ländern wurden eingeladen. In unterschiedlichen Sprachen sollte u.a. der Frage nachgegangen werden, wo sich die Länder und Menschen,  berühren, es galt zu hinterfragen was trennt und wo es Gemeinsamkeiten gibt. So sollte ein poetisches Plädoyer für das Einende im Hinblick unseres zentripedalen Kontinents entstehen.

Spezielle Länderschwerpunkte zu Georgien, der Schweiz, der Tschechischen Republik , der Türkei und der Ukraine machten den besonderen Reiz der Veranstaltung aus.

Nicht zu übersehen war der Netzwerkgedanke, der Augusta und Kalle Aldis Laar ein zentrales Anliegen war. Mit dem Schamrock Festival wurde auch in der vierten Ausgabe eine internationale Plattform angeboten, auf der sich Dichterinnen aus 18 Ländern mit Lesungen, Konzerten und Cross-Over-Veranstaltungen präsentieren konnten.

Das Literaturradio Bayern hat zahlreiche Darbietungen der Dichterinnen ausschnittsweise aufgezeichnet, einige Diskussionsrunden mitgehört und 6 Interviews geführt, um einen Teil des Festivals einzufangen und denen zur Verfügung zu stellen. Es handelt sich bei den Lesungen nicht nur um kurze Beispiel -Lesungen aus ihren Werken, sondern häufig um ausgewählte Kostproben unveröffentlichter Werke. Wie Spotlights blitzten die Texte auf um die Zuhörer zu verzaubern, verstören, verwirren auf jeden Fall aber in das eigene Oeuvre hineinzuziehen.

Und schon stellt sich die wichtige Frage der Sprache. In welcher Sprache wurde vorgetragen? Die Veranstalter haben einen eleganten Weg gewählt. Die meisten Dichterinnen trugen in ihrer Muttersprache vor und auf der Leinwand liefen die Übersetzungen in deutscher oder englischer Sprache mit. So konnte man den Klang der Vortragenden bzw. ihrer Sprachmelodie folgen, und gleichzeitig, wenn man wollte den Inhalt auf der Leinwand mitverfolgen.  Leider sind die Übersetzungen (auch aus Gründen der Rechte) hier nicht aufgeführt und auch nicht zu hören. So muss sich der Radionutzer auf das reinee Hören der verschiedenensprachigen Texte einlassen. Seien Sie versichert, es lohnt sich.

Diese Reportage ist unter dem Stichwort Friends für jeden Tag gesondert aufgeführt, und die Mitschnitte nach dem Festival-Programm organisiert. Die Interviews sind unter dem Stichwort Interview eingeordnet.

 

English

Shamrock Festival of Poets 2018

„Europe Inside / Outside“

The festival took place from 26-28 October 2018 in the whiteBOX.art in Munich.

The Munich poet and musician Augusta Laar organised the three-day shamrock festival of poets for the fourth time.  She organized the three-day meeting together with her husband, Kalle Aldis Laar. More than 50 poets from Germany, Georgia, England, Italy, Lithuania, Austria, Russia, Croatia, Ukraine, Hungary, Czech Republic, Switzerland, Serbia, Turkey and Cyprus, Switzerland, China, Senegal and the USA participated actively and passively.

This year, the festival concentrates mainly on Europe. Poets and performers from 18 countries were invited. In different languages, the question was to be explored where countries and people touch each other, what separates them and where they have things in common. In this way, a poetic plea for unity was to emerge with regard to our centripetal continent.

Special country focuses on Georgia, Switzerland, the Czech Republic, Turkey and Ukraine made the event particularly attractive.

Not to be overlooked was the idea of networking, which was a central concern of Augusta and Kalle Aldis Laar. The fourth edition of the Schamrock Festival offered an international platform where poets from 18 countries could present themselves with readings, concerts and cross-over events.

Literaturradio Bayern has recorded numerous performances by the poets in extracts, listened to some discussion rounds and conducted 6 interviews in order to capture part of the festival and make it available to them. The readings are not only short sample readings from her works, but often selected samples of unpublished works. Like spotlights, the texts flashed to enchant and disturb the audience, but in any case to confuse them and draw them into their own oeuvre.

And already the important question of language arises. In which language was the lecture held? The organizers have chosen an elegant way. Most of the poets read in their mother tongue and the translations in German or English were shown on the screen. Thus one could follow the sound of the speakers or their speech melody, and at the same time, if one wanted, follow the content on the screen.  Unfortunately the translations (also for reasons of rights) are not listed here and cannot be heard. So the radio user must get involved in the pure hearing of the different language texts. Rest assured, it is worth it.

This report is listed separately for each day under the keyword Friends, and the recordings are organized according to the festival program. The interviews are listed under the keyword Interview.

 

 

Algo Company: "Phönix, du bist abgegriffen."

Veröffentlichungsdatum

Algo Company: "Phönix, du bist abgegriffen."

Hörtheater Algorithmen CompanyDer offene Rumpf eines im Starnberger See abgestürzten Flugzeugs gleicht auch noch unter Wasser einer verlassenen Hotelhalle im Stil der Jahrhundertwende. Alte Polster¬möbel sowie diverse Gegenstände stehen bzw. liegen herum. Im hinteren Ende befindet sich eine Büste von König Ludwig II. 

Das Rad der Geschichte kommt in Gang, wenn die Vergangenheit zur Sprache kommt. Matrix Dollard und  Little Coke sind ein  (älterer Herr als Schreibmaschine) und ein (Junges Mädchen als Coca-Cola-Flasche) Dark Luna , Quick Bitmann  und König Ludwig sind eine  (Frau mittleren Alters als Glühbirne), ein (Mann in einem Gestell als Mikrochip) und eine (Figur auf einem Podest).

Bearbeitung Susanna Bummel-Vohland, Technik Uwe Kullnick 

Sprecher sind:

Wolfgang Knittel - Erzähler

Peter Hatzold - Matrix Dollard, die Schreibmaschine

Ruth Neureiter - Little Coke, die Colaflasche

Fritz Hemmer - die König Ludwig Büste

Marlisa Thumm - Dark Luna, Glühbirne und Frau mittleren Alters

Christian Callo - der Mikrochip Quick Bitmann

 

Literaturkritik.de: Die Madonna von Villa Ballester

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Logo Literaturkritik.de

 

BarbattaDie Madonna von Villa Ballester.

Mit „Nachtleuchten“ entführt María Cecilia Barbetta ihre deutschen Leser in einen exotischen Mikrokosmos vor dem großen historischen Bruch.

Eine Rezension von Sascha Seiler

Ein Beitrag aus der Komparatistik-Redaktion der Universität Mainz

Den Text der Rezension lesen Sie hier. 

Alle bisherigen Radio-Rezensionen finden Sie hier.

Sprecherin ist: Marlisa Thumm

 

 

Great Shorties: "Der Aufstieg" von Hartmut Merkt

Veröffentlichungsdatum

"Der Aufstieg" von Hartmut Merkt.

AUS DEN FENSTERN DER DRITTEN UND VIERTEN STOCKWERKE STÜRZTEN SICH BANKROTTE AKTIONÄRE, BANKER UND SONSTIGE KAPITALISTEN UND ZERPLATZTEN WIE KÜRBISSE AUF DEN STEINPFLASTERN DER AVENUEN UND PRACHTSTRASSEN,.*
*aus H.Wölfling, Das Ende einer Epoche, Essay, dt./ engl., Berlin: Ballastverlag 2000 ff ,  S. 115

Sprecher: Uwe Kullnick

 

Hartmut Merkt ist Schriftsteller und Literaturhistoriker, Lyriker, Dramatiker, lyrischer Prosaist und außerdem Mathematiker.

"Schon früh beschäftigte sich Hartmut Merkt intensiv mit der Lyrik Georg Trakls und Paul Celans sowie mit Franz Kafka.

Hartmut Merkt entdeckte die Lyrik als die ihm geeignetste literarische Ausdrucksform und begann mit ihr zu experimentieren. Er gab die Zeitschrift „Bisbala“ heraus und gründete die Gruppe Literateam.

Merkt entwickelte den für ihn typischen Stil einer „gestörten Naturlyrik“; allerdings setzte er sich auch in kritischen politischen Gedichten und magisch-politischen Erzählungen mit dem Zeitgeschehen auseinander. Die Beziehungen zu aktuellen politischen oder sozialen Themen finden sich bis heute in seinen Werken. Seine Literatur stellt eine Symbiose aus Magie und Realismus seiner Lyrik und Prosa dar und weist ihn auch dem sogenannten magischen Realismus zu.

Er verfasste experimentelle Hörspiele und schrieb zusammen mit dem Dichter und Komponisten Alexander Bertsch Anfang der 80er Jahre das Theaterstück „Philemon und Baukis 81“ und später weitere Theaterstücke.

Hartmut Merkt beherrscht Altgriechisch Althochdeutsch Deutsch Englisch Finnisch Französisch Italienisch Jiddisch Latein Mittelhochdeutsch. Er ist Mitglied bei Greenpeace, Mitglied im Verband deutscher Schriftsteller (VS); Mitglied in der Gewerkschaft verdi.

Übersetzungen

Hartmut Merkt übersetzt aus dem Finnischen, Englischen und Lateinischen und ins Finnische, Englische und Französische

Preise

Internationaler Lyrikpreis des Invandvarnas Kulturcentrum von Schweden (1978), Teilnahme Endauswahl Leonce-und-Lena-Preis der Stadt Darmstadt anläßlich des Literarischen März 1987 (1987), Stipendium des Förderkreises deutscher Schriftsteller in Baden-Württemberg (1988), Einladung beim Literarischen Colloquium Berlin, Stipendium des Förderkreises deutscher Schriftsteller in Baden-Württemberg (1991), Förderung des Innen- und Kunstministeriums Baden-Württemberg (2000)

Funkbeiträge

Funkerzählung: Augenrollen zum Beispiel, WDR 12.07.1988

Literatur Radio Bayern:

Veröffentlichungen

Volkslied, in: Anthologie des Wilhelm- Busch- Preises 2002, hg. v. Michael Schalich, Stadthagen 2002.

3 Gedichte, dt. u. übersetzt ins Italienische, in: Segni Di Pace, a cura di Otello Lottini, Università degli Studi Roma Tre, Dipartimento di Letterature Comparate; Museo Archeologico Nazionale di Palestrina (24 aprile- 20 giugno 2001), Rom 2001, S.71f

Augenrollen zum Beispiel, Erzählung, in: Stgt. Zeitung und exempla, Literaturzeitschrift, Jg. 26, Bd. 1/2000

Mit dem Wind, Weinsberg: gestörtes Idyll, So fern und nah mir, Hier oben, An Tagen, Zurück in der Stadt, in: Bis zur sanften Behauptung der Dunkelheit, Lyrikanthologie, Flein b. Heilbronn: Werner Schweikert Verlag 2000

Sein Land, Tampere, Sodbrennen, So fern und nah mir, Zurück in der Stadt, Mittwochs: Ein Idyll (sowie kurze Biobibliographie), in: exempla, Literaturzeitschrift, Jg. 26, Bd. 1/2000

Poesie in der Isolation, Wiesbaden: Harrassowitz Verlag 1999

Für alle Fälle verlier ich Gedächtnis und Zweifel, Gedichte, deutsch/französisch, Schwieberdingen: Dillmann Verlag 1995

Sprache als inneres Exil, Beitrag zum Internationalen Symposion Die deutschsprachige Literatur der Bukowina, in: Sammelband der Beiträge der Karl-Franzens-Universität Graz, Franke, Graz 1990

Die Zeit, eine schnarchende Madame, in: Die Welt der Erfindungen und Entdeckungen, Ravensburg: Otto Maier Verlag 1990

12 Gedichte, in: Literarischer März, Lyrik unserer Zeit, Bd. 5, hrsg. von Fritz Deppert, Hanne Juritz, Karl Krolow, List, München 1987

Verseschmiede, Stuttgart: Ernst Klett Verlag 1986.  (zus. mit Alexander Bertsch)

Sein Land, in: Die Zeit wird abgelesen ... ungefähr, Edition Literateam, Bd. 2, Kurzprosa, hrsg. von Literateam, Schwenkbeck, Stuttgart 1985

Unterwegs und Busfahrt, in: und sehe die Dinge durch meine Sätze, Edition Literateam, Bd. 1, Lyrik, hrsg. von Literateam, Lempp, Schwäbisch Gmünd 1982

Tampere und Manchmal, in: Jahrbuch für Lyrik 2, hrsg. von Karl Otto Conrady und Beate Pinkerneil, Athenäum, Königstein 1980

Spuren mittelalterlicher Literatur in einigen Gedichten Paul Celans, in: Mittelalterrezeption, gesammelte Vorträge des Salzburger Symposions, hrsg. von J. Kühnel, H.-D. Mück, U. Müller, Göppingen 1979

Herausgeber/Mitherausgeber

Ich will Wolken und Sterne, Jeden Tag, Gedichte der achtziger Jahre, zus. mit R. Lang, Klett, Stuttgart 1985

Bisbala, Literarische Zeitschrift, zus. mit G. Ille und J. Turner, 1970/71

Theaterstücke

Philemon und Baukis 81, Theaterstück in 18 Bildern, 1986, Zimmertheater Tübingen, 08.02.1987

Videos

Verfilmung von Gedichten, Ein Projekt der Universität Stuttgart mit dem Seminar für Erziehung und Didaktik Stuttgart, zus. mit Jürgen Wolff, Dillmann, Schwieberdingen 1985

Siehe auch: Autorinnen und Autoren in Baden-Württemberg

 

Friends: "Futur - Furor" Ein Blick in die Unendlichkeit

Veröffentlichungsdatum

Furor und FuturSarah Ines Struck, Carsten Radtke, TOMSN (Tom Haas) Im Trio wagen Sarah Ines Struck, Carsten Radtke und TOMSN einen Blick in die Unendlichkeit.

Sarah Ines assoziiert, poetisiert, performt privat, politisch, präsent. Carsten Radtke improvisiert zwischen Reflex und Improvisation, TOMSN Sonderling Musik kondensiert mit athmosphärischrhythmischen Soundpattern. Die Veranstaltung fand in der galerie arToxin statt und war einwirklich außergewöhnliches Ereignis. In der gut besuchten Galerie erwartete die Gäste etwas Besonderes.

Die Texte Sarah Ines sind außergewöhnlich und Anlass zum Nachdenken, auch wenn man wegen der außerordentlichen Dynamik der Session kaum alle Eindrücke verarbeiten konnte. Der Abend brachte experimentelle Stimm- und Sprachperformance umgeben von exzellenter elektrischer Gitarre auf eine atemberaubende Art vorgetragen und kraftvoll schwebend von akustischen, athmosphärischrhythmischen Mustern die unter die Haut gingen, nahmen jeden Anwesenden gefangen. Am Ende der drei Akte forderte das Publikum vehement eine Zugabe, die die Künstler auch gern gaben und die keinen Zuhörer enttäuschte. Der Abend klang aus mit vielen Gesprächen und dem Austauschen von Empfindungen, die von der Session ausgelöst in allen auf individuelle Art nachhallten. Viel Spaß beim Anhören des Mitschnitts. 

Eine Wiederholung der Veranstaltung findet am Samstag, 10. November 2018 von 19:30 bis 21:30 im Streitfeld Projektraum statt. 

Sarah Furor

Lyrik am Sonntag: "Hinter den Dingen." - Lyrik von Hartmut Merkt

Veröffentlichungsdatum

 

Hinter den Dingen - Lyrik von Hartmut Merkt.
Lyrik von Hartmut Merkt

Sprecher: Uwe Kullnick

Hartmut Merkt ist Schriftsteller und Literaturhistoriker, Lyriker, Dramatiker und lyrischer Prosaist.

"Schon früh beschäftigte sich Hartmut Merkt intensiv mit der Lyrik Georg Trakls und Paul Celans sowie mit Franz Kafka.

Hartmut Merkt entdeckte die Lyrik als die ihm geeignetste literarische Ausdrucksform und begann mit ihr zu experimentieren. Er gab die Zeitschrift „Bisbala“ heraus und gründete die Gruppe Literateam.

Merkt entwickelte den für ihn typischen Stil einer „gestörten Naturlyrik“; allerdings setzte er sich auch in kritischen politischen Gedichten und magisch-politischen Erzählungen mit dem Zeitgeschehen auseinander. Die Beziehungen zu aktuellen politischen oder sozialen Themen finden sich bis heute in seinen Werken. Seine Literatur stellt eine Symbiose aus Magie und Realismus seiner Lyrik und Prosa dar und weist ihn auch dem sogenannten magischen Realismus zu.

Er verfasste experimentelle Hörspiele und schrieb zusammen mit dem Dichter und Komponisten Alexander Bertsch Anfang der 80er Jahre das Theaterstück „Philemon und Baukis 81“ und später weitere Theaterstücke.

Hartmut Merkt beherrscht Altgriechisch Althochdeutsch Deutsch Englisch Finnisch Französisch Italienisch Jiddisch Latein Mittelhochdeutsch. Er ist Mitglied bei Greenpeace, Mitglied im Verband deutscher Schriftsteller (VS); Mitglied in der Gewerkschaft verdi. 

Übersetzungen

Hartmut Merkt übersetzt aus dem Finnischen, Englischen und Lateinischen und ins Finnische, Englische und Französische 

Preise

Internationaler Lyrikpreis des Invandvarnas Kulturcentrum von Schweden (1978), Teilnahme Endauswahl Leonce-und-Lena-Preis der Stadt Darmstadt anläßlich des Literarischen März 1987 (1987), Stipendium des Förderkreises deutscher Schriftsteller in Baden-Württemberg (1988), Einladung beim Literarischen Colloquium Berlin, Stipendium des Förderkreises deutscher Schriftsteller in Baden-Württemberg (1991), Förderung des Innen- und Kunstministeriums Baden-Württemberg (2000)

Funkbeiträge

Funkerzählung: Augenrollen zum Beispiel, WDR 12.07.1988

Literatur Radio Bayern: 

Veröffentlichungen

12 Gedichte, in: Literarischer März, Lyrik unserer Zeit, Bd. 5, hrsg. von Fritz Deppert, Hanne Juritz, Karl Krolow, List, München 1987

3 Gedichte, dt. u. übersetzt ins Italienische, in: Segni Di Pace, a cura di Otello Lottini, Università degli Studi Roma Tre, Dipartimento di Letterature Comparate; Museo Archeologico Nazionale di Palestrina (24 aprile- 20 giugno 2001), Rom 2001, S.71f

Augenrollen zum Beispiel, Erzählung, in: Stgt. Zeitung und exempla, Literaturzeitschrift, Jg. 26, Bd. 1/2000

Die Zeit, eine schnarchende Madame, in: Die Welt der Erfindungen und Entdeckungen, Ravensburg: Otto Maier Verlag 1990

Mit dem Wind, Weinsberg: gestörtes Idyll, So fern und nah mir, Hier oben, An Tagen, Zurück in der Stadt, in: Bis zur sanften Behauptung der Dunkelheit, Lyrikanthologie, Flein b. Heilbronn: Werner Schweikert Verlag 2000

Sein Land, in: Die Zeit wird abgelesen ... ungefähr, Edition Literateam, Bd. 2, Kurzprosa, hrsg. von Literateam, Schwenkbeck, Stuttgart 1985

Sein Land, Tampere, Sodbrennen, So fern und nah mir, Zurück in der Stadt, Mittwochs: Ein Idyll (sowie kurze Biobibliographie), in: exempla, Literaturzeitschrift, Jg. 26, Bd. 1/2000

Sprache als inneres Exil, Beitrag zum Internationalen Symposion Die deutschsprachige Literatur der Bukowina, in: Sammelband der Beiträge der Karl-Franzens-Universität Graz, Franke, Graz 1990

Spuren mittelalterlicher Literatur in einigen Gedichten Paul Celans, in: Mittelalterrezeption, gesammelte Vorträge des Salzburger Symposions, hrsg. von J. Kühnel, H.-D. Mück, U. Müller, Göppingen 1979

Tampere und Manchmal, in: Jahrbuch für Lyrik 2, hrsg. von Karl Otto Conrady und Beate Pinkerneil, Athenäum, Königstein 1980

Unterwegs und Busfahrt, in: und sehe die Dinge durch meine Sätze, Edition Literateam, Bd. 1, Lyrik, hrsg. von Literateam, Lempp, Schwäbisch Gmünd 1982

Volkslied, in: Anthologie des Wilhelm- Busch- Preises 2002, hg. v. Michael Schalich, Stadthagen 2002.

Herausgeber/Mitherausgeber

Bisbala, Literarische Zeitschrift, zus. mit G. Ille und J. Turner, 1970/71

Ich will Wolken und Sterne, Jeden Tag, Gedichte der achtziger Jahre, zus. mit R. Lang, Klett, Stuttgart 1985

Theaterstücke

Philemon und Baukis 81, Theaterstück in 18 Bildern, 1986, Zimmertheater Tübingen, 08.02.1987

Videos

Verfilmung von Gedichten, Ein Projekt der Universität Stuttgart mit dem Seminar für Erziehung und Didaktik Stuttgart, zus. mit Jürgen Wolff, Dillmann, Schwieberdingen 1985 

Siehe auch: Autorinnen und Autoren in Baden-Württemberg

Rezension: Arndt Stroscher mit einer Buch- und Hörbuchvorstellung zu "Das Verschwinden des Josef Mengele" von Olivier Guez

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Oliver GuezDer mit dem Prix Renaudot ausgezeichnete Tatsachenroman verdeutlicht, wie aus Mitläufern Massenmörder werden. Guez entmenschlicht den Täter Josef Mengele nicht. Dadurch zeigt er auf, wie ein ideologisches Gerüst einen Todesengel stützen kann. Auch auf der Flucht vor der verdienten Strafe. 

Eine Sendung mit gewollter Unterbrechung. Es geht mir um die Opfer. Folgen Sie dem Link und kommen dann bitte wieder zurück. Für Eva

Weitere Hintergründe finden Sie im Artikel zum Buch.

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Literaturkritik.de: Der Deutsche Buchpreis und die deutschen Buchpreise

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Der Deutsche Buchpreis und die deutschen Buchpreise

Zwischen literarischer Valorisierung und kreativökonomischer Kommerzialisierung 

 

Eine Rezension von Dennis Borghardt  unSarah Maaß

Ein Beitrag aus der Redaktion Gegenwartskulturen der Universität Duisburg-Essen

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Sprecherin ist: Marlisa Thumm

 

 

Lyrik am Sonntag: "POL ERO ZYN" Lyrik von Christine Genc

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Christine GencSie hören im Rahmen der Sonntagslyrik einige Aufnahmen von und mit der Wienerin Christine Genc. Die Autorin versteht und betreibt Lyrik als Alltagsspiegel, humorvoll, oft zynisch und bissig. Sie liest aus ihren Büchern WORTE und POL ERO ZYN 

Sprecherin: Christine Genc

Neue Wiener Lyrik der besonderen Art. Die Wiener Künstlerin Christine Genc definiert Lyrik in völlig neuer und einzigartiger Weise. Unterstrichen werden die manchmal humorvollen, oft zynischen, aber immer ins Schwarze treffenden Texte der Künstlerin durch Aquarelle in leuchtenden Farben. Das hochfeine Kunstpapier unterstreicht das exklusive Buch.

 

Rezension: Nina George exklusiv im Buchmesse-Interview, Frankfurt 2018

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Nina GeorgeDie Erfolgsautorin Nina George spricht über ihren Roman "Die Schönheit der Nacht", die Rolle der Frauen in ihrer Geschichte, die Initiative Frauenzählen und ganz nebenbei über die Kunst, Bücher zu schreiben.

Folgen Sie dem Link und genießen Sie "Die Schönheit der Nacht" auf AstroLibrium. 

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Astrolibrium

 

 

Lyrik am Sonntag: Rose Zaddach "Abschied vom Sommer"

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Rose Zaddach "Abschied vom Sommer"
 

 

Rose ZaddachSusanna Bummel-Vohland liest auf Bitten und mit Genehmigung von Rose Zaddach aus ihrem Gedicht- und Bildband: "Abschied vom Sommer". Mit starken Farben und Natureindrücken erlebt die Autorin intensiv und sensibel diesen Abschied und lässt uns daran teilhaben.In diesem Buch entführt uns die Autorin und Malerin mit Text und Bild in die leuchtenden Farben des Sommers. Wir werden an die Erlebnisse von Sonne und Sternenhimmel, von Sehnsucht und Erfüllung, von Traum und Wirklichkeit erinnert. Wir spüren beglückt dem Sommer nach und betrauern den Abschied. Die Autorin Rose Zaddach wurde in Koblenz geboren. Im Jahre1992 veröffentlichte sie ihren ersten Roman, es folgten Erzählungen und Lyriktexte. Seit 2002 begann sie neben dem Schreiben mit der Malerei. Es entstanden Bilder in Acryl- und Mischtechniken, die ihre Texte beeinflussen und ergänzen.

Sprecherin: Susanna Bummel-Vohland

 

Literaturkritik.de: Vieles noch ungeklärt - "Glücksgefühle" von Christof Kessler

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GlücksgefühleDer Neurologe Christof Kessler gibt in „Glücksgefühle. Wie Glück im Gehirn entsteht und andere erstaunliche Erkenntnisse der Hirnforschung“ erstaunliche Antworten.

Eine Rezension von   Sebastian Meißner 

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Glück ist das große Thema von Werbung, Literatur und Filmen. Jeder Mensch will glücklich sein, und viele versuchen sich mit immer stärkeren Reizen oder Drogen kurze Momente des Glücks zu verschaffen. Aber was spielt sich im Gehirn ab, wenn wir glücklich sind? Welches Zusammenspiel der Neurone und Hormone bewirkt, dass ein Glücksgefühl erlebt wird, und welche Zusammenhänge bestehen zwischen Glück und Zufriedenheit und den Abgründen von Melancholie und Depression? Christof Kessler nimmt seine Leser mit in die Welt der 80 Milliarden Nervenzellen im Kopf. Die moderne Hirnforschung schlüsselt auf, wie unser Gehirn es bewerkstelligt, dass wir Gefühle erleben, und wie Motivation und Frustration entstehen. Kessler schildert die faszinierenden neuen Forschungsergebnisse zu den Themen Glück, Motivation, Liebe, Depression und Sucht und schöpft dabei aus reicher Erfahrung bei der Behandlung von Hirnerkrankungen. Quelle Amazon

Sprecherin ist: Marlisa Thumm

 

Literaturkritik.de: "Erzählte Moderne." Fiktionale Welten in den 1920er Jahren.

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Michael ScheffelPsychopathologie, neue Schreibformen und Gender
Eine Festschrift für Michael Scheffel erkundet die literarische Moderne

Eine Rezension von   Julia Stetter

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Sprecherin ist: Marlisa Thumm