Lyrik

Lyrik am Sonntag: Otto Abt "Heitere Lichter"

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Otto Abts neues Buch von 2018 enthält Haiku und Senryu sowie einen Essay zu drei javanischen Zeremonien, wovon das Tedak Siti (Die ersten Schritte des Babys) auszugsweise vorgestellt wird. Ob das seine Berechtigung hat? Hören Sie selbst - und hören Sie auch hinein in die Klänge des Siegener Gamelan Orchesters, dessen Gründer und private Inhaber Otto Abt und seine Frau sind. Sie spielen traditionelle zentraljavanische Gamelanmusik.

Sprecherin: Susanna Bummel-Vohland

Lyrik am Sonntag: Lyrik von Alf Poss aus seinem Buch - "... teilnehmend am immer Jetzt." Teil 3

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Alf PossAlf Poss war ein Vordenker seiner Zeit, nicht nur mit seiner Prosa. „Hinausgeschwommen“ bewegte er sich gedanklich in eine ferne Zukunft. Auch mit seinem Theaterstück „Wie ein Auto funktionierte“ nahm er 1970 schon das Ende des Autozeitalters vorweg - sozusagen als Metapher einer Zeitenwende. Ebenso sein Theaterstück „Zwei Hühner werden geschlachtet“ war mehr als ein archaisches Ritual auf der Theaterbühne – aus heutiger Sicht ein voraus genommener Blick auf die Massentierhaltung. Grosse schriftstellerische Vielseitigkeit bewies Alf Poss in seinen zahlreichen modernen Hörspielen zum Beispiel „Besuch aus London“ und in seinen späteren Gedichten.

Sprecher: Uwe Kullnick

Lyrik am Sonntag: Lyrik von Alf Poss aus seinem Buch - "... teilnehmend am immer Jetzt." Teil 2

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Alf PossAlf Poss war ein Vordenker seiner Zeit, nicht nur mit seiner Prosa. „Hinausgeschwommen“ bewegte er sich gedanklich in eine ferne Zukunft. Auch mit seinem Theaterstück „Wie ein Auto funktionierte“ nahm er 1970 schon das Ende des Autozeitalters vorweg - sozusagen als Metapher einer Zeitenwende. Ebenso sein Theaterstück „Zwei Hühner werden geschlachtet“ war mehr als ein archaisches Ritual auf der Theaterbühne – aus heutiger Sicht ein voraus genommener Blick auf die Massentierhaltung. Große schriftstellerische Vielseitigkeit bewies Alf Poss in seinen zahlreichen modernen Hörspielen zum Beispiel „Besuch aus London“ und in seinen späteren Gedichten.

Sprecher: Uwe Kullnick

Lyrik am Sonntag: Lyrik von Alf Poss aus seinem Buch - "... teilnehmend am immer Jetzt." Teil 1

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Alf PossAlf Poss war ein Vordenker seiner Zeit, nicht nur mit seiner Prosa. „Hinausgeschwommen“ bewegte er sich gedanklich in eine ferne Zukunft. Auch mit seinem Theaterstück „Wie ein Auto funktionierte“ nahm er 1970 schon das Ende des Autozeitalters vorweg - sozusagen als Metapher einer Zeitenwende. Ebenso sein Theaterstück „Zwei Hühner werden geschlachtet“ war mehr als ein archaisches Ritual auf der Theaterbühne – aus heutiger Sicht ein voraus genommener Blick auf die Massentierhaltung. Grosse schriftstellerische Vielseitigkeit bewies Alf Poss in seinen zahlreichen modernen Hörspielen zum Beispiel „Besuch aus London“ und in seinen späteren Gedichten.

Sprecher: Uwe Kullnick

Lyrik am Sonntag: Gedichte von Hartmut Merkt

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Hartmut Merkt

Hartmut Merkt ist Schriftsteller und Literaturhistoriker. Schon früh beschäftigte sich Hartmut Merkt intensiv mit der Lyrik Georg Trakls und Paul Celans sowie mit Franz Kafka.

Hartmut Merkt entdeckte die Lyrik als die ihm geeignetste literarische Ausdrucksform und begann mit ihr zu experimentieren. Er gab die Zeitschrift „Bisbala“ heraus und gründete die Gruppe Literateam.

Merkt entwickelte den für ihn typischen Stil einer „gestörten Naturlyrik“; allerdings setzte er sich auch in kritischen politischen Gedichten und magisch-politischen Erzählungen mit dem Zeitgeschehen auseinander. Die Beziehungen zu aktuellen politischen oder sozialen Themen finden sich bis heute in seinen Werken. Seine Literatur stellt eine Symbiose aus Magie und Realismus seiner Lyrik und Prosa dar und weist ihn auch dem sogenannten magischen Realismus zu.

Er verfasste experimentelle Hörspiele und schrieb zusammen mit dem Dichter und Komponisten Alexander Bertsch Anfang der 80er Jahre das Theaterstück „Philemon und Baukis 81“ und später weitere Theaterstücke.

Sprecher: Uwe Kullnick

Lyrik am Sonntag: "Vom Verschwinden des Nichts ins Ichts" von Susanna Bummel-Vohland

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Susanna Bummel-VohlandDas Ichts ist eine rätselhafte Figur. Wie das mystische Paar das Nichts zum Verschwinden bringt. Ein Zyklus von Susanna Bummel-Vohland.

Sprecherin: Susanna Bummel-Vohland

Lyrik am Sonntag: Ellen Rohlfs, Gedichte für den Frieden in Nahost (v. Milena Rampoldi)

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Milena RampoldiDie Menschenrechtsarbeit ist eine Lebensaufgabe und pessimistisch ausgedrückt ist sie eine Sisyphusarbeit, der aber Ellen Rohlfs unermüdlich nachgeht. Im Nachwort schreibt Evelyn Hecht-Galinski über Ellen Rohlfs: „Tatsächlich verbindet mich mit Ellen ein politischer Einklang, da auch ich mich als bekennende Anti-Zionistin dagegen wehre, dass Deutschland dieses „besondere“ Verhältnis zu Israel pflegt, unter Ausblendung der international geächteten Völkerrechts- und Menschen-rechtsverbrechen. Keine deutsche Staatsräson für die ethnische Säuberung Palästinas! Demzufolge gibt der Holocaust dem „Jüdischen Staat“ nicht das Recht als koloniales Terror-Regime im illegal besetzten Palästina zu herrschen und ein anderes Volk, das palästinensische, zu vertreiben, zu enteignen und jeglicher Rechte zu berauben.“

Sprecher Uwe Kullnick

In diesem Buch präsentiert die Menschenrechtlerin und Übersetzerin Milena Rampoldi des Presseportals für die Menschenrechte ProMosaik das Engagement der deutschen Menschenrechtlerin und Übersetzerin Ellen Rohlfs und eine Auswahl ihrer Gedichte zu wichtigen Themen rund um den Nahostkonflikt. Mit ausgewählten Gedichten und einem Nachwort von Dr. Milena Rampoldi. 
Gedichte sind für die Autorin die Sprache der Seele; denn Poesie und Menschenrechtsarbeit, Kunst und Friedensarbeit lassen sich nicht voneinander trennen. Poesie für die Menschenrechte ist in diesem Sinne eine dialogische Poesie. Über die kolonialistische Beschaffenheit des Nahostkonflikts schreibt Milena Rampoldi: „Für mich ist der israelisch-palästinensische Konflikt kein religiöser Konflikt und kein Kampf zwischen Religionen, sondern ein Kampf um Land, Ressourcen, Siedlungen, Wasser und Macht. Aber Religionen können den Konflikt wiederum auf mikro-sozialer Ebene ohne Zweifel lösen.“ 

Die Menschenrechtsarbeit ist eine Lebensaufgabe und pessimistisch ausgedrückt ist sie eine Sisyphusarbeit, der aber Ellen Rohlfs unermüdlich nachgeht. Im Nachwort schreibt Evelyn Hecht-Galinski über Ellen Rohlfs: „Tatsächlich verbindet mich mit Ellen ein politischer Einklang, da auch ich mich als bekennende Anti-Zionistin dagegen wehre, dass Deutschland dieses „besondere“ Verhältnis zu Israel pflegt, unter Ausblendung der international geächteten Völkerrechts- und Menschen-rechtsverbrechen. Keine deutsche Staatsräson für die ethnische Säuberung Palästinas! Demzufolge gibt der Holocaust dem „Jüdischen Staat“ nicht das Recht als koloniales Terror-Regime im illegal besetzten Palästina zu herrschen und ein anderes Volk, das palästinensische, zu vertreiben, zu enteignen und jeglicher Rechte zu berauben.“

Sprecher Uwe Kullnick

Lyrik am Sonntag: Auszüge aus „Buch des Lebens“ von Karl Henckell

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Karl HenckellsSie hören Gedichte aus dem „Buch des Lebens“ Erstdruck: München 1921, als erster Band von Henckells erster kritischer Gesamtausgabe eigener Hand. 

Er trug den Ehrennamen Arbeiterdichter und kam vom Bürgertum "als Kämpfer und Sender zum Proletariat".

Seine Vorrede zum Buch können Sie in der beiliegenden pfd lesen. 

Lyrik am Sonntag: von und mit Fritz Hasso Hemmer - Teil 3

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F. H. HemmerDie Seefahrt, oder Wias dem Noah schlecht worn is.

Wia da David an Goliath hergwatscht hat, oder Kloa hat sch aa was.

Lyrik am Sonntag: von und mit Fritz Hasso Hemmer - Teil 2 As oide Testament: Der Herrgott hockt am Kannapé

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F. H. HemmerWeils wahr is, oder Wia Ois amaoi ogfanga hat

Bruderliebe, oder Wenn man an Herrgott dratzt