Lyrik

Reportage: Schamrock-Festival 2018 Österreich

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Schamrock

Schamrock-Festival der Dichterinnen 2018 

„Europe Inside / Outside“

Reportage: Schamrock-Festival 2018 Österreich

Zwei österreichische Lyrikerinnen überzeugen mit ihren Texten: - Petra Ganglbauer (Österreich) - Rosa Pock (Österreich)

Petra Ganglbauer war erkrankt aber ihre Texte wurden von Christine Huber vorgetragen. 

 

Petra Ganglbauer
Petra Ganglbauer

Petra Ganglbauer, *1958 in Graz, lebt in Wien und im Burgenland.

Freie Autorin und Radiokünstlerin. Lyrik-, Prosa-, Hörstückveröffentlichungen. Wiener Vorlesungen zur Literatur. Leitung des Lehrgangs Wiener Schreibpädagogik. Präsidentin der Grazer Autorinnen Autorenversammlung.

Projektkonzeptionen. Zahlreiche Preise und Stipendien.

Zuletzt: Zur Lage, Edition Art Science 2018. Mit allen Sinnen. Ein Graz-Buch, Keiper 2018. Wie eine Landschaft aus dem Jahre Schnee, Bibliothek der Provinz 2018.

 

 

Rosa Pock
Rosa Pock

Rosa Pock, *1949 in Wagna, Steiermark, studierte Philosophie in Salzburg und war mit H. C. Artmann von 1972 bis zu seinem Tod im Jahr 2000 verheiratet.

Für ihr literarisches Schaffen wurde sie 1996 mit dem Forum Stadtpark Literaturpreis, 2005 mit dem Svevo-Preis und 2007 mit dem Literaturpreis des Landes Steiermark ausgezeichnet. Rosa Pock lebt in Wien.

Letztveröffentlichungen: Die Hundekette, 2003, E

 

 

Das Schamrock Festival fand vom 26-28 Oktober 2018 in der whiteBOX.art in München statt.

Die Münchner Lyrikerin und Musikerin Augusta Laar veranstaltete das dreitägige Schamrock-Festival der Dichterinnen schon zum vierten Mal.  Sie organisierte das dreitägige Treffen gemeinsam mit  ihrem Mann, Kalle Aldis Laar. Mehr als 50 Lyrikerinnen aus Deutschland, Georgien, England,, Italien, Litauen, Österreich, Russland, Kroatien, Ukraine, Ungarn, Tschechische Republik, der Schweiz, Serbien, der Türkei und Zypern, der Schweiz, China, dem Senegal und den USA nahmen aktiv und passiv teil.

 

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Reportage: Schamrock-Festival 2018 "Die Vielsprachigkeit der Schweiz"

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Schamrock

Schamrock-Festival der Dichterinnen 2018 

„Europe Inside / Outside“

Reportage: Schamrock-Festival 2018 "Die Vielsprachigkeit der Schweiz"

Erstmals kann man den Klang alle vier Sprachen der Schweiz in poetischer Form hören, ein Beispiel zumindest sprachlicher Intergration und Vielfältigkeit auf kleinem Territorium.

Laura Accerboni
Laura Accerboni
Odile Cornuz
Odile Cornuz

 

Romana Ganzon
Romana Ganzon
Elisabeth Wandeler-Deck
Elisabeth Wandeler-Deck

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Italienisch: Laura Accerboni, *1985 in Genova (I), lives in Lugano (CH). She has published two poetry collections: Attorno a ciò che non è stato, Edizioni del Leone 2010 and La parte dell’annegato, Nottetempo 2016. Her next poetry book is being published by Einaudi. She won many awards like the Piero Alinari 2011 and Achille Marazza 2012. She has been selected for the Versopolis project, promoted by the European Union. ⇒ poetry

Französisch: Odile Cornuz obtained her Ph.D. in Literature in 2014, and still pursues her literary curiosity. She published Ma ralentie in 2018 and Pourquoi veux-tu que ça rime? in 2014, d’autre part, Geneva. She also writes for radio and theatre and enjoys the company of musicians, especially for her readings. She lives in Lausanne. ⇒ poetry
www.odilecornuz.ch

Rätoromanisch: Romana Ganzoni, *1967 in Scuol (CH). Heute wohnt und arbeitet sie in Celerina/Schlarigna. Ab 2013 literarische Veröffentlichungen auf deutsch und in zwei rätoromanischen Idiomen. Gedichte, Essays, Blog- und Radiobeiträge sowie der Monolog La duonna. 2014 Nominierung für den Bachmannpreis. 2017 erschienen der Erzählband Granada Grischun und der Groschenroman Das Kastanienbankett⇒ poetry

Deutsch: Elisabeth Wandeler-Deck , *1939, lebt in Zürich. Architektin und Soziologin. Zahlreiche Buchveröffentlichungen sowie in Literaturzeitschriften und im Netz. Bildtext- und Szenische Arbeiten. Als improvisierende Musikerin und mit ihren Texten Mitglied des Improvisationsquartetts bunte hörschlaufen. Zuletzt erschienen: Das Heimweh der Meeresschildkröten – Heterotopien der Nacht, Prosa 2015; arioso – archive des zukommens, Lyrik 2016. Basler Lyrikpreis 2013, Werkjahr der Stadt Zürich 2017. ⇒ poetry

Nicola Bardola. Foto Kalle Aldis Laar
Nicola Bardola      Foto Kalle Aldis Laar

 

Nicola Bardola, *1959 in Zürich, lebt als freier Journalist, Autor und Übersetzer in München. Seine Texte erschienen u.a. in der Süddeutschen Zeitung, der Neuen Zürcher Zeitung und in der Zeit. Zuletzt veröffentlichte er Utopien - Ein Lesebuch im S.Fischer Verlag.

 

Das Schamrock Festival fand vom 26-28 Oktober 2018 in der whiteBOX.art in München statt.

Die Münchner Lyrikerin und Musikerin Augusta Laar veranstaltete das dreitägige Schamrock-Festival der Dichterinnen schon zum vierten Mal.  Sie organisierte das dreitägige Treffen gemeinsam mit  ihrem Mann, Kalle Aldis Laar. Mehr als 50 Lyrikerinnen aus Deutschland, Georgien, England,, Italien, Litauen, Österreich, Russland, Kroatien, Ukraine, Ungarn, Tschechische Republik, der Schweiz, Serbien, der Türkei und Zypern, der Schweiz, China, dem Senegal und den USA nahmen aktiv und passiv teil.

 

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Interview: Uwe Kullnick spricht mit Franziska Ruprecht über "BODY TAG"

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Interview: Uwe Kullnick spricht mit Franziska Ruprecht über "BODY TAG", Gedichte in englischer Sprache.

Franziska Ruprecht
Bild: Franz Fusseder

Franziska Ruprecht: eine deutsche Autorin, die auf Englisch veröffentlicht.

Eine Künstlerin, die ihr Projekt alleine durchzieht.

Ein Gedichtband, der neben die Gedichttitel männliche Namen setzt - als Musen für die einzelnen Texte.

Franziska Ruprecht: Drei Jahre hat sie in den USA studiert und Abenteuer bestanden. Seither hat die Performance Poetin auf Englisch geschrieben, unterrichtet und gelebt. Gedichte schreibt und performt sie mit dem Slogan „poetry that glitters“. Die Texte in BODY TAG gehen vom abstrakt Lyrischen über Songlyrics bis hin zu Rap; sie finden sich ein in einer ganz speziellen Art der Gefühls-, Gedanken- und Realitätsaufnahme; Ruprechts individuelle Inspiration spielt gekonnt mit diesen Einflüssen. Die Sendung ist eine Unterhaltung über das neue Buch. Mit drei englischen Gedichtausschnitten holt Franziska Ruprecht das Reflektierende und Schillernde aus Wörtern hervor.

Zitat des Klappentexts: / Quoted from the jacket text:

With her writing and performances, Franziska Ruprecht reclaims the body. A "tag" can be the graffiti signature of an artist, left in darkness, hoping to not get caught. A "body tag" can be the signature of the artist on the model’s body instead of painting or sculpting him. Ruprecht's poems, however, move sculpted on the page and have been rasped and polished over the years. Each poem signs its title on the mental image of a person, capturing memories or fantasies. In website programming, a "body tag" sets a certain font style for a paragraph. Each piece shines a particular light on a muse (at times mentioned next to the title). In order to achieve this, Franziska Ruprecht plays with language deliberately, informed by her working in two tongues.
In her live shows, she provokes by embracing pop and glitter, music and dance. On paper, touch and feelings are engraved through her writings.

"Franziska's verse is immersive, democratic, intimately pyrotechnic. Stirring what’s concealed, obscuring to reveal, these poems split the atom with an intensely personalized and challengingly obfuscated vision of nature. Her voice is distinctive, playful and ecstatic enough to keep this style interesting over the course of a large body of poems."
Doc Waffles, Detroit 

"The common themes throughout the collection give it a through line, LOVE: obviously romantic (with its ups, downs, joys and pains and seasons with and without) and physical (lust, too), but at least (or more) as importantly love of words and language(s) and art and being an artist, performer and poet. Wherever the speaker in these poems is emotionally or geographically, this comes through consistently. The constant puns, rhymes and neologisms across and around and within and between languages and constructions are dizzying sometimes, but wonderful."
Michael Whalen, Brooklyn, New York

 

Reportage: Schamrock-Festival 2018 "Kroatien, Zypern, Litauen"

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Schamrock

Schamrock-Festival der Dichterinnen 2018 

„Europe Inside / Outside“

Reportage: Schamrock-Festival 2018 "Kroatien, Zypern, Litauen"

 

Dragica Rajcic
Dragica Rajčić
Nese Yasin
Neşe Yaşın

 

Giedre Kaslauskaite
Giedrė Kazlauskaitė

 

 

 

 

 

 

 

 

Dragica Rajčić,*1959 in Split, Kroatien. 1978 kam sie über Australien in die Schweiz. Sie lebt als freie Autorin in Zürich und Innsbruck. Studium der Soziokultur in Luzern.

Fünf Gedichtbände und drei Theaterstücke in einem besonderen Deutsch, das ihr „Ausländersein“ explizit zeigt. Auszeichnungen u.a. Adelbert-von-Chamisso- Förderpreis, Lyrikpreis Meran, Premio Ciampi Valigie Rose.

Letzte Veröffentlichungen: Warten auf Broch, Prosa, 2011, Glück, Theaterstück, 2018.

www.dragicarajcic.ch

Nese Yasin, *1959 in Zypern. Neshe Yasin wird auf beiden Seiten des geteilten Zypern gelesen und besonders respektiert.

Sie studierte Soziologie an der Middle East Technical University in Ankara, und unterrichtet Sprache und Literatur am Institut für Türkische Studien der University of Cyprus. Von ihren sieben Gedichtbänden ist der jüngste Rose Falling into Night, 2016.

Ihre Gedichte wurden in mehr als 40 Sprachen übersetzt, sie ist auf zahlreichen Festivals weltweit vertreten.

Giedrė Kazlauskaitė, *1980 in Kėdainiai, Litauen.    Sie studierte litauische Sprache und Literatur an der Universität von Vilnius.

Sie arbeitete in Buchläden, für Magazine und Zeitschriften, das nationale Fernseh- und Radioprogramm und publizierte Kritiken und Essays. Seit 2010 ist Kazlauskaitė Herausgeberin des Magazins Šiaurės Atėnai.

Zuletzt erschienen: Meninos, poems, Vilnius 2014, Singerstraum, poems, Vilnius 2016.

Für Kazlauskaitė ist ihre Queerness verbunden mit einem unbestimmten Identitätsstatus und mit ihrem Platz in der der Literatur und der Welt allgemein.

 

Das Schamrock Festival fand vom 26-28 Oktober 2018 in der whiteBOX.art in München statt.

Die Münchner Lyrikerin und Musikerin Augusta Laar veranstaltete das dreitägige Schamrock-Festival der Dichterinnen schon zum vierten Mal.  Sie organisierte das dreitägige Treffen gemeinsam mit  ihrem Mann, Kalle Aldis Laar. Mehr als 50 Lyrikerinnen aus Deutschland, Georgien, England,, Italien, Litauen, Österreich, Russland, Kroatien, Ukraine, Ungarn, Tschechische Republik, der Schweiz, Serbien, der Türkei und Zypern, der Schweiz, China, dem Senegal und den USA nahmen aktiv und passiv teil.

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Reportage: Schamrock-Festival 2018 "Meine drei lyrischen Ichs"

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Schamrock

Shamrock-Festival der Dichterinnen 2018 (see english text version below)

Reportage: Schamrock-Festival 2018 "Meine drei lyrischen Ichs"

„Europe Inside / Outside“

Meine drei lyrischen Ichs: Lubi Barre, Judith Keller, Nora Zapf.
Moderation Tristan Marquart und Nora Zapf

Seit 2012 präsentiert die Münchner Lesereihe meine drei lyrischen ichs drei Mal im Jahr drei Lyriker*innen, die noch keinen oder erst einen eigenen Band veröffentlicht haben. Zwei kommen von extern, eine*r aus München.

Dabei interagiert die Literatur mit bildender Kunst und Performance: Für jede Ausgabe bespielt ein*e Künstler*in aus München den Raum oder greift in die Lesesituation ein. Von 2012 bis 2018 fanden die Veranstaltung in den ehemaligen Bierlagerhallen des Einstein Kultur statt, ab Sommer 2018 ist die Reihe im Kunstverein München zuhause.

Die Lesereihe wurde begründet von Walter Fabian Schmid und Tristan Marquardt. Von 2013 bis 2015 bestand das Organisations-Team aus Tristan Marquardt und Tillmann Severin, 2015 stieß Daniel Bayerstorfer hinzu. Seit 2016 organisieren Annalena Roters, Nora Zapf, Daniel Bayerstorfer und Tristan Marquardt die Veranstaltungen.

meinedreilyrischenichs.wordpress.com

Judith Keller
Judith Keller. Foto Ayse Yavas
Nora Zapf
Nora Zapf. Foto Annalena Roters
Lubi Barre
Lubi Barre
 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tristan Marquardt
Tristan Marquardt

Nora ZapfNora Zapf 

 

 
 
 
 
 

Die Teilnehmer:

Lubi Barre is a writer of poetry and creative non-fiction short stories. She published her story Goodbye in the anthology My Old Man. She co-organizes the monthly reading series AHAB as well as the quarterly international reading series Hafenlesung. Barre is a member of the residency Writers Room, a yearly contributor to the BBC Weekender, and is currently working on a short story collection. She lives in Hamburg.

Judith Keller hat Literarisches Schreiben in Leipzig und Biel studiert sowie Deutsch als Fremdsprache in Berlin und Bogotá. 2014 nahm sie an der internationalen Tagung für junge deutschsprachige Lyrik (Babelsprech) in Bern sowie 2016 in Salzburg teil. Ihr Debüt Die Fragwürdigen wurde von der Stadt und vom Kanton Zürich mit einem Anerkennungspreis ausgezeichnet.

Nora Zapf, *1985, wohnt in München und Innsbruck. Lyrikerin und Übersetzerin aus dem Portugiesischen und Spanischen. Mitorganisatorin der Reihe für junge Lyrik und Kunst, meine drei lyrischen ichs, im Kunstverein München sowie der Biennale Großer Tag der jungen Münchner Literatur. Mitglied der Bayerischen Akademie des Schreibens und der Initiative "Wir machen das". Veröffentlichungen in Zeitschriften und Anthologien. Lyrikbände: rost und kaffeesatz, parasitenpresse 2018 und Homogloben, gutleut 2018.

Tristan Marquardt, *1987 in Göttingen, lebt in München. Sein zweiter Gedichtband scrollen in tiefsee erscheint im Herbst 2018 bei kookbooks, wo 2013 auch sein Debüt das amortisiert sich nicht erschien. Er ist Mitglied des Berliner Lyrikkollektivs G13.

Seit 2012 kuratiert er die Lesereihe meine drei lyrischen ichs in München, seit 2017 leitet er gemeinsam mit Tim Holland und Hannes Munzinger die Verlagsdependance hochroth München. Er ist Mitinitiator der Initiative Unabhängige Lesereihen und zahlreicher Veranstaltungsformate in München. Gemeinsam mit Jan Wagner gab er die Anthologie Unmögliche Liebe. Die Kunst des Minnesangs in neuen Übertragungen (Hanser 2017) heraus. Unter bürgerlichem Namen (Alexander Rudolph) arbeitet er als Mediävist an der LMU München.

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Interview: Uwe Kullnick spricht mit Bela Chekurishvili.

Veröffentlichungsdatum

Schamrock-Festival der Dichterinnen 2018

Interview: Uwe Kullnick spricht mit Bela Chekurishvili.

 

Bela Chekurishvili
Bela Chekurishvili 
Foto: Nata Sopromao
 

Bela Chekurishvili, *1974 in Gurjaani, Georgien, studierte georgische Sprache und Literatur an der Universität Tbilisi.

 

Bela ChekurishviliSie arbeitet als Kulturjournalistin und ist Doktorandin für Komparatistik an der Universität Tbilisi, zur Zeit studiert sie an der Universität Bonn.

Letzte Veröffentlichungen: Detektor der Nacktheit, Intelekti Tbilisi 2017, Wir, die Apfelbäume, Wunderhorn 2016, Barfuß, ebd. 2018.

Schwerpunkt Georgien | Focus Georgia

Bela Chekurishvili, *1974 in Gurjaani, Georgia, studied georgian language and literature at the University of Tbilisi.

She works as a cultural journalist and is about to finish her Ph.D. in comparative studies at the University of Tbilisi, currently studying at the University of Bonn, Germany.

Latest publications: Detektor der Nacktheit, Intelekti Tbilisi 2017, Wir, die Apfelbäume, Wunderhorn 2016, Barfuß, 2018.

 

 

 

 

Reportage: Schamrock-Festival 2018 "Focus Georgien"

Veröffentlichungsdatum
Schamrock

Schamrock-Festival der Dichterinnen 2018 (see english text version below).

„Europe Inside / Outside“

Focus Georgien.  

Bela Chekurishvili.
Bela Chekurishvili.
Foto Nata Sopromadze
Eka Kevanishvil
Eka Kevanishvil

 

 

 

 

 

 

 

Schamrock Festival 2018 Focus Georgien

Das Schamrock Festival fand vom 26-28 Oktober 2018 in der whiteBOX.art in München statt.

Die Münchner Lyrikerin und Musikerin Augusta Laar veranstaltete das dreitägige Schamrock-Festival der Dichterinnen schon zum vierten Mal.  Sie organisierte das dreitägige Treffen gemeinsam mit  ihrem Mann, Kalle Aldis Laar. Mehr als 50 Lyrikerinnen aus Deutschland, Georgien, England,, Italien, Litauen, Österreich, Russland, Kroatien, Ukraine, Ungarn, Tschechische Republik, der Schweiz, Serbien, der Türkei und Zypern, der Schweiz, China, dem Senegal und den USA nahmen aktiv und passiv teil.

In diesem Jahr konzentriert sich das Festival vorwiegend auf Europa. Dichterinnen und Performerinnen aus 18 Ländern wurden eingeladen. In unterschiedlichen Sprachen sollte u.a. der Frage nachgegangen werden, wo sich die Länder und Menschen,  berühren, es galt zu hinterfragen was trennt und wo es Gemeinsamkeiten gibt. So sollte ein poetisches Plädoyer für das Einende im Hinblick unseres zentripedalen Kontinents entstehen.

Spezielle Länderschwerpunkte zu Georgien, der Schweiz, der Tschechischen Republik , der Türkei und der Ukraine machten den besonderen Reiz der Veranstaltung aus.

Nicht zu übersehen war der Netzwerkgedanke, der Augusta und Kalle Aldis Laar ein zentrales Anliegen war. Mit dem Schamrock Festival wurde auch in der vierten Ausgabe eine internationale Plattform angeboten, auf der sich Dichterinnen aus 18 Ländern mit Lesungen, Konzerten und Cross-Over-Veranstaltungen präsentieren konnten.

Das Literaturradio Bayern hat zahlreiche Darbietungen der Dichterinnen ausschnittsweise aufgezeichnet, einige Diskussionsrunden mitgehört und 6 Interviews geführt, um einen Teil des Festivals einzufangen und denen zur Verfügung zu stellen. Es handelt sich bei den Lesungen nicht nur um kurze Beispiel -Lesungen aus ihren Werken, sondern häufig um ausgewählte Kostproben unveröffentlichter Werke. Wie Spotlights blitzten die Texte auf um die Zuhörer zu verzaubern, verstören, verwirren auf jeden Fall aber in das eigene Oeuvre hineinzuziehen.

Und schon stellt sich die wichtige Frage der Sprache. In welcher Sprache wurde vorgetragen? Die Veranstalter haben einen eleganten Weg gewählt. Die meisten Dichterinnen trugen in ihrer Muttersprache vor und auf der Leinwand liefen die Übersetzungen in deutscher oder englischer Sprache mit. So konnte man den Klang der Vortragenden bzw. ihrer Sprachmelodie folgen, und gleichzeitig, wenn man wollte den Inhalt auf der Leinwand mitverfolgen.  Leider sind die Übersetzungen (auch aus Gründen der Rechte) hier nicht aufgeführt und auch nicht zu hören. So muss sich der Radionutzer auf das reinee Hören der verschiedenensprachigen Texte einlassen. Seien Sie versichert, es lohnt sich.

Diese Reportage ist unter dem Stichwort Friends für jeden Tag gesondert aufgeführt, und die Mitschnitte nach dem Festival-Programm organisiert. Die Interviews sind unter dem Stichwort Interview eingeordnet.

 

English

Shamrock Festival of Poets 2018

„Europe Inside / Outside“

The festival took place from 26-28 October 2018 in the whiteBOX.art in Munich.

The Munich poet and musician Augusta Laar organised the three-day shamrock festival of poets for the fourth time.  She organized the three-day meeting together with her husband, Kalle Aldis Laar. More than 50 poets from Germany, Georgia, England, Italy, Lithuania, Austria, Russia, Croatia, Ukraine, Hungary, Czech Republic, Switzerland, Serbia, Turkey and Cyprus, Switzerland, China, Senegal and the USA participated actively and passively.

This year, the festival concentrates mainly on Europe. Poets and performers from 18 countries were invited. In different languages, the question was to be explored where countries and people touch each other, what separates them and where they have things in common. In this way, a poetic plea for unity was to emerge with regard to our centripetal continent.

Special country focuses on Georgia, Switzerland, the Czech Republic, Turkey and Ukraine made the event particularly attractive.

Not to be overlooked was the idea of networking, which was a central concern of Augusta and Kalle Aldis Laar. The fourth edition of the Schamrock Festival offered an international platform where poets from 18 countries could present themselves with readings, concerts and cross-over events.

Literaturradio Bayern has recorded numerous performances by the poets in extracts, listened to some discussion rounds and conducted 6 interviews in order to capture part of the festival and make it available to them. The readings are not only short sample readings from her works, but often selected samples of unpublished works. Like spotlights, the texts flashed to enchant and disturb the audience, but in any case to confuse them and draw them into their own oeuvre.

And already the important question of language arises. In which language was the lecture held? The organizers have chosen an elegant way. Most of the poets read in their mother tongue and the translations in German or English were shown on the screen. Thus one could follow the sound of the speakers or their speech melody, and at the same time, if one wanted, follow the content on the screen.  Unfortunately the translations (also for reasons of rights) are not listed here and cannot be heard. So the radio user must get involved in the pure hearing of the different language texts. Rest assured, it is worth it.

This report is listed separately for each day under the keyword Friends, and the recordings are organized according to the festival program. The interviews are listed under the keyword Interview.

 

 

Interview: Uwe Kullnick spricht mit Tristan Marquardt über "meine drei lyrischen ichs"

Veröffentlichungsdatum

Schamrock-Festival der Dichterinnen 2018

Interview: Uwe Kullnick spricht mit Tristan Marquardt über "meine drei lyrischen ichs"

Tristan Marquardt

 

Scrollen in TiefseeTristan Marquardt, *1987 in Göttingen, lebt in München. Sein zweiter Gedichtband scrollen in tiefsee erscheint im Herbst 2018 bei kookbooks, wo 2013 auch sein Debüt das amortisiert sich nicht erschien. Er ist Mitglied des Berliner Lyrikkollektivs G13.

Was tun Gedichte im Raum einer Kommunikation, die schnelllebig ist und kaum Pausen zulässt? Wohin trägt eine Sprache, die sich über ihre Tragweite nicht sicher ist? „das kommt uns alles kaum bekannt vor, hand aufs herz“: Das amortisiert sich nicht. Tristan Marquardts Gedichte legen den Finger vom Resultat auf den Prozess. Sie versichern: Wenn es dunkel ist, trägt ein Schatten auf die Schicht Licht, die eine Lampe auf die Dunkelheit gelegt hat, eine weitere Schicht Dunkelheit auf. Wenn es dunkel ist, hebt ein Schatten unter der Schicht Licht, die eine Lampe auf die Dunkelheit gelegt hat, die Dunkelheit wieder hervor. Betritt man sein Zimmer über eine Rückraumgrenze, geht man „in sein zimmer hinaus“. Und wenn man auf die Straße geht, ist das nicht der Park, „aber mit ein, zwei kleinen änderungen könnte er es sein“. So greifen Marquardts Texte konstruierend in das ein, was längst schon konstruiert und vorhanden ist und woran doch immer weiter noch gearbeitet wird. Im Bau Begriffenes. Was sich nicht aufrechnen lässt. Körper sondergleichen. So „als hätte man gerade das cembalo erfunden, aber vergessen, wo man es hingestellt hat.“ Quelle Amazon 

Seit 2012 kuratiert er die Lesereihe meine drei lyrischen ichs in München, seit 2017 leitet er gemeinsam mit Tim Holland und Hannes Munzinger die Verlagsdependance hochroth München. Er ist Mitinitiator der Initiative Unabhängige Lesereihen und zahlreicher Veranstaltungsformate in München. Gemeinsam mit Jan Wagner gab er die Anthologie Unmögliche Liebe. Die Kunst des Minnesangs in neuen Übertragungen (Hanser 2017) heraus. Unter bürgerlichem Namen (Alexander Rudolph) arbeitet er als Mediävist an der LMU München.

 

 

 

 

Reportage: Schamrock-Festival 2018 - Franziska Ruprecht "Poetry Glitters"

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Schamrock

Schamrock-Festival der Dichterinnen 2018

Franziska Ruprecht "Poetry Glitters" 

 

Franziska RuprechtFranziska RuprechtGedichte auf die Bühne zu bringen, das ist ihre Leidenschaft. „poetry that glitters“ ist ihr Slogan. Momentan tritt sie vor allem mit ihren Poetry Songs auf. Ihre Texte rappt und singt sie, spielt sie authentisch als spoken word. Oft streut sie eine Prise Glitzer über ihre tänzerische Performance. Grundlagen, auf denen sie ihren eigenen Stil entwickelt hat, sind: Wurzeln im Poetry Slam, Wissen und Handwerk aus dem zweijährigen Studium 
des Creative Writings bei Dichter*innen in Detroit und Erfahrung durch zahlreiche Auftritte mit ihrer Performance Poetry in den USA und in Deutschland.

Das Schamrock Festival fand vom 26-28 Oktober 2018 in der whiteBOX.art in München statt.

Die Münchner Lyrikerin und Musikerin Augusta Laar veranstaltete das dreitägige Schamrock-Festival der Dichterinnen schon zum vierten Mal.  Sie organisierte das dreitägige Treffen gemeinsam mit  ihrem Mann, Kalle Aldis Laar. Mehr als 50 Lyrikerinnen aus Deutschland, Georgien, England,, Italien, Litauen, Österreich, Russland, Kroatien, Ukraine, Ungarn, Tschechische Republik, der Schweiz, Serbien, der Türkei und Zypern, der Schweiz, China, dem Senegal und den USA nahmen aktiv und passiv teil.

In diesem Jahr konzentriert sich das Festival vorwiegend auf Europa. Dichterinnen und Performerinnen aus 18 Ländern wurden eingeladen. In unterschiedlichen Sprachen sollte u.a. der Frage nachgegangen werden, wo sich die Länder und Menschen,  berühren, es galt zu hinterfragen was trennt und wo es Gemeinsamkeiten gibt. So sollte ein poetisches Plädoyer für das Einende im Hinblick unseres zentripedalen Kontinents entstehen.

Spezielle Länderschwerpunkte zu Georgien, der Schweiz, der Tschechischen Republik , der Türkei und der Ukraine machten den besonderen Reiz der Veranstaltung aus.

Nicht zu übersehen war der Netzwerkgedanke, der Augusta und Kalle Aldis Laar ein zentrales Anliegen war. Mit dem Schamrock Festival wurde auch in der vierten Ausgabe eine internationale Plattform angeboten, auf der sich Dichterinnen aus 18 Ländern mit Lesungen, Konzerten und Cross-Over-Veranstaltungen präsentieren konnten.

Das Literaturradio Bayern hat zahlreiche Darbietungen der Dichterinnen ausschnittsweise aufgezeichnet, einige Diskussionsrunden mitgehört und 6 Interviews geführt, um einen Teil des Festivals einzufangen und denen zur Verfügung zu stellen. Es handelt sich bei den Lesungen nicht nur um kurze Beispiel -Lesungen aus ihren Werken, sondern häufig um ausgewählte Kostproben unveröffentlichter Werke. Wie Spotlights blitzten die Texte auf um die Zuhörer zu verzaubern, verstören, verwirren auf jeden Fall aber in das eigene Oeuvre hineinzuziehen.

Und schon stellt sich die wichtige Frage der Sprache. In welcher Sprache wurde vorgetragen? Die Veranstalter haben einen eleganten Weg gewählt. Die meisten Dichterinnen trugen in ihrer Muttersprache vor und auf der Leinwand liefen die Übersetzungen in deutscher oder englischer Sprache mit. So konnte man den Klang der Vortragenden bzw. ihrer Sprachmelodie folgen, und gleichzeitig, wenn man wollte den Inhalt auf der Leinwand mitverfolgen.  Leider sind die Übersetzungen (auch aus Gründen der Rechte) hier nicht aufgeführt und auch nicht zu hören. So muss sich der Radionutzer auf das reinee Hören der verschiedenensprachigen Texte einlassen. Seien Sie versichert, es lohnt sich.

Diese Reportage ist unter dem Stichwort Friends für jeden Tag gesondert aufgeführt, und die Mitschnitte nach dem Festival-Programm organisiert. Die Interviews sind unter dem Stichwort Interview eingeordnet.

Franziska Ruprecht sprang für die wegen Krankheit verhinderten Heike Fröhlich und Klinga Tóth ein. Ihr Beitrag war ein mehr als vollwertiger Ersatz an diesem Freitag.

English

Shamrock Festival of Poets 2018

The festival took place from 26-28 October 2018 in the whiteBOX.art in Munich.

The Munich poet and musician Augusta Laar organised the three-day shamrock festival of poets for the fourth time.  She organized the three-day meeting together with her husband, Kalle Aldis Laar. More than 50 poets from Germany, Georgia, England, Italy, Lithuania, Austria, Russia, Croatia, Ukraine, Hungary, Czech Republic, Switzerland, Serbia, Turkey and Cyprus, Switzerland, China, Senegal and the USA participated actively and passively.

This year, the festival concentrates mainly on Europe. Poets and performers from 18 countries were invited. In different languages, the question was to be explored where countries and people touch each other, what separates them and where they have things in common. In this way, a poetic plea for unity was to emerge with regard to our centripetal continent.

Special country focuses on Georgia, Switzerland, the Czech Republic, Turkey and Ukraine made the event particularly attractive.

Not to be overlooked was the idea of networking, which was a central concern of Augusta and Kalle Aldis Laar. The fourth edition of the Schamrock Festival offered an international platform where poets from 18 countries could present themselves with readings, concerts and cross-over events.

Literaturradio Bayern has recorded numerous performances by the poets in extracts, listened to some discussion rounds and conducted 6 interviews in order to capture part of the festival and make it available to them. The readings are not only short sample readings from her works, but often selected samples of unpublished works. Like spotlights, the texts flashed to enchant and disturb the audience, but in any case to confuse them and draw them into their own oeuvre.

And already the important question of language arises. In which language was the lecture held? The organizers have chosen an elegant way. Most of the poets read in their mother tongue and the translations in German or English were shown on the screen. Thus one could follow the sound of the speakers or their speech melody, and at the same time, if one wanted, follow the content on the screen.  Unfortunately the translations (also for reasons of rights) are not listed here and cannot be heard. So the radio user must get involved in the pure hearing of the different language texts. Rest assured, it is worth it.

This report is listed separately for each day under the keyword Friends, and the recordings are organized according to the festival program. The interviews are listed under the keyword Interview.

 

 

Interview: Uwe Kullnick spricht mit Barbara Yurtdas

Veröffentlichungsdatum

Schamrock-Festival der Dichterinnen 2018

Interview: Uwe Kullnick spricht mit der Lyrikerin und Übersetzerin Barbara Yurtdas

 

Barbara Yurtdas
Barbara Yurtas.
Foto P.G. Loske

Barbara Yurtdas, *1937 in Leipzig, studierte Germanistik, Slawistik, Geschichte. Sie lebt in München, von 1981-1993 lebte sie in der Türkei.

Sie schrieb Romane, literarische Reisebegleiter und Sachbücher zu Türkei-Themen.

Lyrik: u.a. Wortklauberei, 2012; Todsichere Sache, Vom Leben mit dem Sterben, 2016. Sie übersetzt Lyrik und Prosa aus dem Türkischen.

Preise: Übersetzerpreis Tarabya, Hauptpreis für das Lebenswerk 2015; Shortlist Internationaler Übersetzerpreis, Haus der Kulturen der Welt 2012, für den Roman Allahs Töchter von Nedim Gürsel.