Lyrik am Sonntag

Lyrik am Sonntag: Beim Regenglockenschlag? - Lyrik von Heike Fröhlich

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Heike Fröhlich
Foto: Uwe Kullnick

Beim Regenglockenschlag? - Lyrik von Heike Fröhlich

Verstreut auf den Straßen? Zwischen zwei Flügeln? Unter dem Radar?

In ihrer Leseperformance zur Woche unabhängiger Buchhandlungen liest die Münchner Autorin und Audiokünstlerin Heike Fröhlich Lyrik und fabuliert darüber, was die Welt ist.

Heike las im buch.laden, in der  Lothringer 17, München.

Wir entschuldigen uns bei Heike Fröhlich und bei unseren Hörern. dafür, dass kurz vor Ende der Lesung die Batterie des Aufnahmegerätes am Ende war. Andererseits sind wir sicher, dass das unvollendete Stück die Hörer besonders animieren wird mehr von Heike hören zu wollen und Heike vielleicht zu einer lyrischen Auseinandersetzung über den Zusammenhang von Batterie und verklingender Sprache inspirieren könnte. Auf jeden Fall hörten wir tolle Lyrik mit einer so ungeheuer guten Stimmung vorgetragen, dass selbst Ares sich an einem ruhigen Waldrand auf einen Baumstumpf gesetzt hätte, um ihren Gedichten zuzuhören. 

Heike Fr
Foto:
Sabine Münch

Heike Fröhlich ist Lyrikerin und Audiokünstlerin. Geboren 1982 in Ludwigshafen am Rhein, zog sie 2002 für ihr Studium nach Jena. Während der Studienzeit begann sie, ihrem Fabulieren Form zu geben: als Sprechkünstlerin, Vorleserin für Kinder, Journalistin und Redakteurin, als Kreativworkshop-Leiterin und Spoken-Word-Performerin, als Dichterin auf Lesebühnen und Wasserglaslesungen, hier und da in Veröffentlichungen in Klammerbroschuren. Heike machte Abstecher nach Reykjavík, Frankfurt am Main und Leipzig, die Lyrik immer mit dabei im großen Rucksack. 2011 verschlug es sie schließlich nach München, wo sie jetzt lebt und arbeitet. 

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Initiatorin der Veranstaltungsreihe ist die Autorin, Performancekünstlerin und Kulturvermittlerin Sarah Ines Struck. Unter dem Motto »Das Private ist das Politische« lädt sie Künstler*innen ein, die im Sinne von Karin Strucks kritischer Attitüde mit Mitteln der Sprache und anderen Kunstgenres in Lesungen und Performances Gender und Gesellschaft global aufs Korn nehmen und Duelle und Debatten mit gesellschaftlichen Spiegelbildern in Gang setzen.

»Duelle mit Spiegelbildern« ist eine Veranstaltungsreihe der Karin-Struck-Stiftung e.V. Diese Veranstaltung fand statt mit Unterstützung des Kulturreferats der Landeshauptstadt München und des Bayern liest e.V. sowie in Kooperation mit dem buch.laden Lothringer 17 zur WUB Woche unabhängiger Buchhandlungen.

Lyrik am Sonntag: "Hinter den Dingen." - Lyrik von Hartmut Merkt

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Hinter den Dingen - Lyrik von Hartmut Merkt.
Lyrik von Hartmut Merkt

Sprecher: Uwe Kullnick

Hartmut Merkt ist Schriftsteller und Literaturhistoriker, Lyriker, Dramatiker und lyrischer Prosaist.

"Schon früh beschäftigte sich Hartmut Merkt intensiv mit der Lyrik Georg Trakls und Paul Celans sowie mit Franz Kafka.

Hartmut Merkt entdeckte die Lyrik als die ihm geeignetste literarische Ausdrucksform und begann mit ihr zu experimentieren. Er gab die Zeitschrift „Bisbala“ heraus und gründete die Gruppe Literateam.

Merkt entwickelte den für ihn typischen Stil einer „gestörten Naturlyrik“; allerdings setzte er sich auch in kritischen politischen Gedichten und magisch-politischen Erzählungen mit dem Zeitgeschehen auseinander. Die Beziehungen zu aktuellen politischen oder sozialen Themen finden sich bis heute in seinen Werken. Seine Literatur stellt eine Symbiose aus Magie und Realismus seiner Lyrik und Prosa dar und weist ihn auch dem sogenannten magischen Realismus zu.

Er verfasste experimentelle Hörspiele und schrieb zusammen mit dem Dichter und Komponisten Alexander Bertsch Anfang der 80er Jahre das Theaterstück „Philemon und Baukis 81“ und später weitere Theaterstücke.

Hartmut Merkt beherrscht Altgriechisch Althochdeutsch Deutsch Englisch Finnisch Französisch Italienisch Jiddisch Latein Mittelhochdeutsch. Er ist Mitglied bei Greenpeace, Mitglied im Verband deutscher Schriftsteller (VS); Mitglied in der Gewerkschaft verdi. 

Übersetzungen

Hartmut Merkt übersetzt aus dem Finnischen, Englischen und Lateinischen und ins Finnische, Englische und Französische 

Preise

Internationaler Lyrikpreis des Invandvarnas Kulturcentrum von Schweden (1978), Teilnahme Endauswahl Leonce-und-Lena-Preis der Stadt Darmstadt anläßlich des Literarischen März 1987 (1987), Stipendium des Förderkreises deutscher Schriftsteller in Baden-Württemberg (1988), Einladung beim Literarischen Colloquium Berlin, Stipendium des Förderkreises deutscher Schriftsteller in Baden-Württemberg (1991), Förderung des Innen- und Kunstministeriums Baden-Württemberg (2000)

Funkbeiträge

Funkerzählung: Augenrollen zum Beispiel, WDR 12.07.1988

Literatur Radio Bayern: 

Veröffentlichungen

12 Gedichte, in: Literarischer März, Lyrik unserer Zeit, Bd. 5, hrsg. von Fritz Deppert, Hanne Juritz, Karl Krolow, List, München 1987

3 Gedichte, dt. u. übersetzt ins Italienische, in: Segni Di Pace, a cura di Otello Lottini, Università degli Studi Roma Tre, Dipartimento di Letterature Comparate; Museo Archeologico Nazionale di Palestrina (24 aprile- 20 giugno 2001), Rom 2001, S.71f

Augenrollen zum Beispiel, Erzählung, in: Stgt. Zeitung und exempla, Literaturzeitschrift, Jg. 26, Bd. 1/2000

Die Zeit, eine schnarchende Madame, in: Die Welt der Erfindungen und Entdeckungen, Ravensburg: Otto Maier Verlag 1990

Mit dem Wind, Weinsberg: gestörtes Idyll, So fern und nah mir, Hier oben, An Tagen, Zurück in der Stadt, in: Bis zur sanften Behauptung der Dunkelheit, Lyrikanthologie, Flein b. Heilbronn: Werner Schweikert Verlag 2000

Sein Land, in: Die Zeit wird abgelesen ... ungefähr, Edition Literateam, Bd. 2, Kurzprosa, hrsg. von Literateam, Schwenkbeck, Stuttgart 1985

Sein Land, Tampere, Sodbrennen, So fern und nah mir, Zurück in der Stadt, Mittwochs: Ein Idyll (sowie kurze Biobibliographie), in: exempla, Literaturzeitschrift, Jg. 26, Bd. 1/2000

Sprache als inneres Exil, Beitrag zum Internationalen Symposion Die deutschsprachige Literatur der Bukowina, in: Sammelband der Beiträge der Karl-Franzens-Universität Graz, Franke, Graz 1990

Spuren mittelalterlicher Literatur in einigen Gedichten Paul Celans, in: Mittelalterrezeption, gesammelte Vorträge des Salzburger Symposions, hrsg. von J. Kühnel, H.-D. Mück, U. Müller, Göppingen 1979

Tampere und Manchmal, in: Jahrbuch für Lyrik 2, hrsg. von Karl Otto Conrady und Beate Pinkerneil, Athenäum, Königstein 1980

Unterwegs und Busfahrt, in: und sehe die Dinge durch meine Sätze, Edition Literateam, Bd. 1, Lyrik, hrsg. von Literateam, Lempp, Schwäbisch Gmünd 1982

Volkslied, in: Anthologie des Wilhelm- Busch- Preises 2002, hg. v. Michael Schalich, Stadthagen 2002.

Herausgeber/Mitherausgeber

Bisbala, Literarische Zeitschrift, zus. mit G. Ille und J. Turner, 1970/71

Ich will Wolken und Sterne, Jeden Tag, Gedichte der achtziger Jahre, zus. mit R. Lang, Klett, Stuttgart 1985

Theaterstücke

Philemon und Baukis 81, Theaterstück in 18 Bildern, 1986, Zimmertheater Tübingen, 08.02.1987

Videos

Verfilmung von Gedichten, Ein Projekt der Universität Stuttgart mit dem Seminar für Erziehung und Didaktik Stuttgart, zus. mit Jürgen Wolff, Dillmann, Schwieberdingen 1985 

Siehe auch: Autorinnen und Autoren in Baden-Württemberg

Lyrik am Sonntag: "POL ERO ZYN" Lyrik von Christine Genc

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Christine GencSie hören im Rahmen der Sonntagslyrik einige Aufnahmen von und mit der Wienerin Christine Genc. Die Autorin versteht und betreibt Lyrik als Alltagsspiegel, humorvoll, oft zynisch und bissig. Sie liest aus ihren Büchern WORTE und POL ERO ZYN 

Sprecherin: Christine Genc

Neue Wiener Lyrik der besonderen Art. Die Wiener Künstlerin Christine Genc definiert Lyrik in völlig neuer und einzigartiger Weise. Unterstrichen werden die manchmal humorvollen, oft zynischen, aber immer ins Schwarze treffenden Texte der Künstlerin durch Aquarelle in leuchtenden Farben. Das hochfeine Kunstpapier unterstreicht das exklusive Buch.

 

Lyrik am Sonntag: Rose Zaddach "Abschied vom Sommer"

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Rose Zaddach "Abschied vom Sommer"
 

 

Rose ZaddachSusanna Bummel-Vohland liest auf Bitten und mit Genehmigung von Rose Zaddach aus ihrem Gedicht- und Bildband: "Abschied vom Sommer". Mit starken Farben und Natureindrücken erlebt die Autorin intensiv und sensibel diesen Abschied und lässt uns daran teilhaben.In diesem Buch entführt uns die Autorin und Malerin mit Text und Bild in die leuchtenden Farben des Sommers. Wir werden an die Erlebnisse von Sonne und Sternenhimmel, von Sehnsucht und Erfüllung, von Traum und Wirklichkeit erinnert. Wir spüren beglückt dem Sommer nach und betrauern den Abschied. Die Autorin Rose Zaddach wurde in Koblenz geboren. Im Jahre1992 veröffentlichte sie ihren ersten Roman, es folgten Erzählungen und Lyriktexte. Seit 2002 begann sie neben dem Schreiben mit der Malerei. Es entstanden Bilder in Acryl- und Mischtechniken, die ihre Texte beeinflussen und ergänzen.

Sprecherin: Susanna Bummel-Vohland

 

Lyrik am Sonntag: "Alle Drachen pfeifen für mich."

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"Alle Drachen Pfeifen für mich."
Gedichte von Hartmut Merkt

Sprecher: Uwe Kullnick

Hartmut Merkt ist Schriftsteller und Literaturhistoriker, Lyriker, Dramatiker und lyrischer Prosaist.

"Schon früh beschäftigte sich Hartmut Merkt intensiv mit der Lyrik Georg Trakls und Paul Celans sowie mit Franz Kafka.

Hartmut Merkt entdeckte die Lyrik als die ihm geeignetste literarische Ausdrucksform und begann mit ihr zu experimentieren. Er gab die Zeitschrift „Bisbala“ heraus und gründete die Gruppe Literateam.

Merkt entwickelte den für ihn typischen Stil einer „gestörten Naturlyrik“; allerdings setzte er sich auch in kritischen politischen Gedichten und magisch-politischen Erzählungen mit dem Zeitgeschehen auseinander. Die Beziehungen zu aktuellen politischen oder sozialen Themen finden sich bis heute in seinen Werken. Seine Literatur stellt eine Symbiose aus Magie und Realismus seiner Lyrik und Prosa dar und weist ihn auch dem sogenannten magischen Realismus zu.

Er verfasste experimentelle Hörspiele und schrieb zusammen mit dem Dichter und Komponisten Alexander Bertsch Anfang der 80er Jahre das Theaterstück „Philemon und Baukis 81“ und später weitere Theaterstücke.

Hartmut Merkt beherrscht Altgriechisch Althochdeutsch Deutsch Englisch Finnisch Französisch Italienisch Jiddisch Latein Mittelhochdeutsch. Er ist Mitglied bei Greenpeace, Mitglied im Verband deutscher Schriftsteller (VS); Mitglied in der Gewerkschaft verdi. 

Übersetzungen

Hartmut Merkt übersetzt aus dem Finnischen, Englischen und Lateinischen und ins Finnische, Englische und Französische 

Preise

Internationaler Lyrikpreis des Invandvarnas Kulturcentrum von Schweden (1978), Teilnahme Endauswahl Leonce-und-Lena-Preis der Stadt Darmstadt anläßlich des Literarischen März 1987 (1987), Stipendium des Förderkreises deutscher Schriftsteller in Baden-Württemberg (1988), Einladung beim Literarischen Colloquium Berlin, Stipendium des Förderkreises deutscher Schriftsteller in Baden-Württemberg (1991), Förderung des Innen- und Kunstministeriums Baden-Württemberg (2000)

Funkbeiträge

Funkerzählung: Augenrollen zum Beispiel, WDR 12.07.1988

Literatur Radio Bayern: 

Veröffentlichungen

12 Gedichte, in: Literarischer März, Lyrik unserer Zeit, Bd. 5, hrsg. von Fritz Deppert, Hanne Juritz, Karl Krolow, List, München 1987

3 Gedichte, dt. u. übersetzt ins Italienische, in: Segni Di Pace, a cura di Otello Lottini, Università degli Studi Roma Tre, Dipartimento di Letterature Comparate; Museo Archeologico Nazionale di Palestrina (24 aprile- 20 giugno 2001), Rom 2001, S.71f

Augenrollen zum Beispiel, Erzählung, in: Stgt. Zeitung und exempla, Literaturzeitschrift, Jg. 26, Bd. 1/2000

Die Zeit, eine schnarchende Madame, in: Die Welt der Erfindungen und Entdeckungen, Ravensburg: Otto Maier Verlag 1990

Mit dem Wind, Weinsberg: gestörtes Idyll, So fern und nah mir, Hier oben, An Tagen, Zurück in der Stadt, in: Bis zur sanften Behauptung der Dunkelheit, Lyrikanthologie, Flein b. Heilbronn: Werner Schweikert Verlag 2000

Sein Land, in: Die Zeit wird abgelesen ... ungefähr, Edition Literateam, Bd. 2, Kurzprosa, hrsg. von Literateam, Schwenkbeck, Stuttgart 1985

Sein Land, Tampere, Sodbrennen, So fern und nah mir, Zurück in der Stadt, Mittwochs: Ein Idyll (sowie kurze Biobibliographie), in: exempla, Literaturzeitschrift, Jg. 26, Bd. 1/2000

Sprache als inneres Exil, Beitrag zum Internationalen Symposion Die deutschsprachige Literatur der Bukowina, in: Sammelband der Beiträge der Karl-Franzens-Universität Graz, Franke, Graz 1990

Spuren mittelalterlicher Literatur in einigen Gedichten Paul Celans, in: Mittelalterrezeption, gesammelte Vorträge des Salzburger Symposions, hrsg. von J. Kühnel, H.-D. Mück, U. Müller, Göppingen 1979

Tampere und Manchmal, in: Jahrbuch für Lyrik 2, hrsg. von Karl Otto Conrady und Beate Pinkerneil, Athenäum, Königstein 1980

Unterwegs und Busfahrt, in: und sehe die Dinge durch meine Sätze, Edition Literateam, Bd. 1, Lyrik, hrsg. von Literateam, Lempp, Schwäbisch Gmünd 1982

Volkslied, in: Anthologie des Wilhelm- Busch- Preises 2002, hg. v. Michael Schalich, Stadthagen 2002.

Herausgeber/Mitherausgeber

Bisbala, Literarische Zeitschrift, zus. mit G. Ille und J. Turner, 1970/71

Ich will Wolken und Sterne, Jeden Tag, Gedichte der achtziger Jahre, zus. mit R. Lang, Klett, Stuttgart 1985

Theaterstücke

Philemon und Baukis 81, Theaterstück in 18 Bildern, 1986, Zimmertheater Tübingen, 08.02.1987

Videos

Verfilmung von Gedichten, Ein Projekt der Universität Stuttgart mit dem Seminar für Erziehung und Didaktik Stuttgart, zus. mit Jürgen Wolff, Dillmann, Schwieberdingen 1985 

Siehe auch: Autorinnen und Autoren in Baden-Württemberg

Lyrik: Conrad Cortin und Katja Kortin lesen Lyrik "Böses Hundegesicht."

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Conrad Cortin LebensliebeDie Welt in all ihren Erscheinungen wird von Conrad Cortins tiefgründiger und skuriler Lyrik ins Wort genommen. Die Schippe darf man sich dazu denken, so dass das homerische Gelächter nie ganz fern ist. Abwechslungsreich gestalten die beiden Stimmen des Autors und seiner Frau diesen Wahnwitz an Weltverarbeitung. Doch hören Sie selbst!

Sprecher sind: Conrad Cortin und Katja Kortin
Erstsendung April 2015

 

Lyrik: Kanade Joho liest aus ihrem Lyrikband "Begegnung"

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Kanade JohoKanade Joho wurde in Tokio geboren und wuchs dort auf, lebt aber seit dreizehn Jahren im deutschen Sprachraum - und zwar als Pianistin, sprich Tür an Tür mit virtuoser Musik und mit der deutschen Sprache, mit Klängen, Tönen, Rhythmik, Kontrapunkt, mit pianissimo und allegro ma non troppo. Nun ist jede Sprache - Fremdsprache, Muttersprache, Erzählsprache, Gedichtsprache, selbst die Sprache des Schweigens - auf ganz eigene Weise Musik. Man muss nur die Augen schließen und lauschen, die fremden, neuen, aufregenden, bewegenden, rätselhaften Töne heraushören. Was Kanade Joho in den vergangenen Jahren hörte, sah, wahrnahm, dachte, spürte, transponierte sie in Worte, in Schrift und Geschichten.

Sprecherin ist Susanna Bummel-Vohland
Erstsendung Mai 2015

Lyrik: Petra Lange liest aus ihren Gedichten

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Petra LangePetra Lange schreibt überwiegend Romane. Dennoch stellt sie hier drei seltene Kostproben ihrer Lyrik vor. Die Ertrunkenen - Flugstunden - Gefühlsverlust. Ihre subtile Sprache bewahrt in Annäherungen behutsam den Respekt vor dem Dargestellten.

Sprecherin ist die Autorin

Lyrik: Wolfgang Knittel liest aus seinem Gedichtband FERMATE, 3

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Knittel VermateWolfgang Knittel liest aus seinem Gedichtband FERMATE

Fermate - in der Musik ein Begriff für Aushalten, Ausklingen, Innehalten, optisch gekennzeichnet durch das Fermate-Halbkreissymbol. Es steht als Sinnbild für den vorliegenden Band Ausgewählte Gedichte.

Fermate lädt zum Verweilen ein, zur Auffindung der musikalischen Strukturen, die Lyrik im Wesentlichen ausmachen: der Wort- und Textrhythmen. Sie werden hier verlässlich durch Versmaß und Reim akzentuiert. Trotz ihrer formalen Präzision wirken die Fermate-Texte ungekünstelt und natürlich. In ihrer unmittelbar verständlichen Sprache vermögen sie den Leser zu fesseln und verführen zum Memorieren. Inhaltlich spiegeln sie die Sehnsucht nach Ganzheit, nach dem Schließen des Kreises: Jahreskreis, Lebenskreis, der Kreis der Gefühle. Zum Thema wird dabei auch Hinderliches, wie Grenzerfahrungen und Dünkel, sowie Lustiges, gerne auch ironisch verpackt. Die Spannweite reicht von lebensphilosophischer Gedankenlyrik bis hin zur Naturpoesie - ein breites Spektrum für Geist und Gemüt. Der Band enthält neben einem guten Dutzend neuer Gedichte eine Auswahl aus den beiden Vorläuferbänden beiZeiten und Borkenrisse. Viele der daraus entnommenen Texte erscheinen hier in überarbeiteter Form erstmals neu.

Der Münchner Autor war in seiner Heimatstadt lange als Philologe, Romanist und Latinist, tätig.
Spätere Berufsjahre führten ihn ins europäische Ausland. Bereits dort trat er mit Lesungen seiner Lyrik vor deutschem Publikum in Erscheinung.

Sprecher ist der Autor

Lyrik: Tania Rupel Tera liest aus ihren Gedichten

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Bulgarisch ist ihre Muttersprache. Doch sie schreibt fantastische Gedichte auch auf Deutsch. Tania-Rupel-Tera liest aus ihren Gedichten und schließt die Lesung mit einem ihrer bulgarischen Gedichte ab. An ihren starken Bildern erkennt man, dass sie auch Malerin ist.

Sprecherin ist die Autoren

Erstsendung 12. 4. 2015