Susanna Bummel-Vohland

FDA literaturkritik.de: Das bipolare Wesen. Peter Richter schreibt eine kleine Mentalitätsgeschichte Dresdens. Von Stefan Jäger *

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Peter Richter

Stefan Jäger rezensiert das Buch von Peter Richter " Dresden revisited. Von einer Heimat, die einen nicht fortlässt."
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Sprecherin ist: Susanna Bummel-Vohland

FDA literaturkritik.de: Eine Literaten-WG um 1800

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AthenäumDer Sammelband Dirk von Petersdorffs und Ulrich Breuers bietet Close-Ups zum Jenaer Romantikertreffen im Jahr 1799. Von Olivia Varwig.
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FDA Literaturkritik: „The palm trees were my prison bars“. Postkoloniale Inseln in Andrea Levys „Small Island“ und Caryl Phillips‘ „The Final Passage“ von Sandra Vlasta

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Djadi HärtlingSie hören einen Beitrag aus dem Archiv von literaturkritik.de

Dieser Beitrag basiert auf einem umfangreicheren Artikel, der unter folgendem Titel veröffentlicht wurde: „Islands to get away from: Postcolonial islands and emancipation in novels by Monica Ali, Andrea Levy, and Caryl Phillips“, in: Brigitte Le Juez and Olga Springer (Hg.): Shipwreck and Island Motifs in Literature and the Arts. Leiden: Brill/Rodopi, 2015, 233-246.. Ein Beitrag aus der Komparatistik-Redaktion der Universität Mainz.

gesprochen von Susanna Bummel-Vohland

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Lyrik: Kanade Joho liest aus ihrem Lyrikband "Begegnung"

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Kanade JohoKanade Joho wurde in Tokio geboren und wuchs dort auf, lebt aber seit dreizehn Jahren im deutschen Sprachraum - und zwar als Pianistin, sprich Tür an Tür mit virtuoser Musik und mit der deutschen Sprache, mit Klängen, Tönen, Rhythmik, Kontrapunkt, mit pianissimo und allegro ma non troppo. Nun ist jede Sprache - Fremdsprache, Muttersprache, Erzählsprache, Gedichtsprache, selbst die Sprache des Schweigens - auf ganz eigene Weise Musik. Man muss nur die Augen schließen und lauschen, die fremden, neuen, aufregenden, bewegenden, rätselhaften Töne heraushören. Was Kanade Joho in den vergangenen Jahren hörte, sah, wahrnahm, dachte, spürte, transponierte sie in Worte, in Schrift und Geschichten.

Sprecherin ist Susanna Bummel-Vohland
Erstsendung Mai 2015

Lyrik am Sonntag: Otto Abt "Heitere Lichter"

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Otto Abts neues Buch von 2018 enthält Haiku und Senryu sowie einen Essay zu drei javanischen Zeremonien, wovon das Tedak Siti (Die ersten Schritte des Babys) auszugsweise vorgestellt wird. Ob das seine Berechtigung hat? Hören Sie selbst - und hören Sie auch hinein in die Klänge des Siegener Gamelan Orchesters, dessen Gründer und private Inhaber Otto Abt und seine Frau sind. Sie spielen traditionelle zentraljavanische Gamelanmusik.

Sprecherin: Susanna Bummel-Vohland

Lyrik am Sonntag: Lyrik von Alf Poss aus seinem Buch - "... teilnehmend am immer Jetzt." Teil 3

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Alf PossAlf Poss war ein Vordenker seiner Zeit, nicht nur mit seiner Prosa. „Hinausgeschwommen“ bewegte er sich gedanklich in eine ferne Zukunft. Auch mit seinem Theaterstück „Wie ein Auto funktionierte“ nahm er 1970 schon das Ende des Autozeitalters vorweg - sozusagen als Metapher einer Zeitenwende. Ebenso sein Theaterstück „Zwei Hühner werden geschlachtet“ war mehr als ein archaisches Ritual auf der Theaterbühne – aus heutiger Sicht ein voraus genommener Blick auf die Massentierhaltung. Grosse schriftstellerische Vielseitigkeit bewies Alf Poss in seinen zahlreichen modernen Hörspielen zum Beispiel „Besuch aus London“ und in seinen späteren Gedichten.

Sprecher: Uwe Kullnick

Lyrik am Sonntag: Lyrik von Alf Poss aus seinem Buch - "... teilnehmend am immer Jetzt." Teil 2

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Alf PossAlf Poss war ein Vordenker seiner Zeit, nicht nur mit seiner Prosa. „Hinausgeschwommen“ bewegte er sich gedanklich in eine ferne Zukunft. Auch mit seinem Theaterstück „Wie ein Auto funktionierte“ nahm er 1970 schon das Ende des Autozeitalters vorweg - sozusagen als Metapher einer Zeitenwende. Ebenso sein Theaterstück „Zwei Hühner werden geschlachtet“ war mehr als ein archaisches Ritual auf der Theaterbühne – aus heutiger Sicht ein voraus genommener Blick auf die Massentierhaltung. Große schriftstellerische Vielseitigkeit bewies Alf Poss in seinen zahlreichen modernen Hörspielen zum Beispiel „Besuch aus London“ und in seinen späteren Gedichten.

Sprecher: Uwe Kullnick

Lyrik am Sonntag: Lyrik von Alf Poss aus seinem Buch - "... teilnehmend am immer Jetzt." Teil 1

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Alf PossAlf Poss war ein Vordenker seiner Zeit, nicht nur mit seiner Prosa. „Hinausgeschwommen“ bewegte er sich gedanklich in eine ferne Zukunft. Auch mit seinem Theaterstück „Wie ein Auto funktionierte“ nahm er 1970 schon das Ende des Autozeitalters vorweg - sozusagen als Metapher einer Zeitenwende. Ebenso sein Theaterstück „Zwei Hühner werden geschlachtet“ war mehr als ein archaisches Ritual auf der Theaterbühne – aus heutiger Sicht ein voraus genommener Blick auf die Massentierhaltung. Grosse schriftstellerische Vielseitigkeit bewies Alf Poss in seinen zahlreichen modernen Hörspielen zum Beispiel „Besuch aus London“ und in seinen späteren Gedichten.

Sprecher: Uwe Kullnick

Lyrik am Sonntag: "Vom Verschwinden des Nichts ins Ichts" von Susanna Bummel-Vohland

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Susanna Bummel-VohlandDas Ichts ist eine rätselhafte Figur. Wie das mystische Paar das Nichts zum Verschwinden bringt. Ein Zyklus von Susanna Bummel-Vohland.

Sprecherin: Susanna Bummel-Vohland

Lyrik: Daniel Graziadei "Poesia"

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Der Dichter, literarische Übersetzer und Literaturwissenschaftler Daniel Graziadei erblickte 1981 in Meran, Südtirol das Licht der Welt. Nach seiner Schulbildung in Algund, Meran und Bournemouth studierte er Allgemeine, Vergleichende, Spanische und Englische Literaturwissenschaft in München. Heute arbeitet er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Romanische Philologie der LMU München. Er ist Mitglied der internationalen Forschergruppe Island Poetics und festes Mitglied des Kunstkollektivs mo|men|tos. 2010 erschien sein erster Gedichtband geh dichter im mittlerweile leider nicht mehr existierenden Iduna Verlag AugsburgZumeist dichtet Daniel reimlos und glücklich, teils kombiniert er seine Texte mit selbstgeschossenen Fotos, teils schreibt er auch live auf einer alten Reiseschreibmaschine mit Stichworten aus dem Publikum. Weitere Informationen und Einsichten können im Internet unter www.danwillschreiben.de gewonnen werden.

Daniel Graziadei wurde von Palabras Urgentes Grupo de Poesía für den 20. März um 19 Uhr ins Café Freiraum in München eingeladen wo ein bislang noch kaum öffentlich gewordener Aspekt seines Schaffens in den Vordergrund tritt: Gedichte in spanischer Sprache.

In der Folge hören wir teils spanischsprachige Gedichte mit deutscher Übersetzung, teils deutschsprachige Gedichte mit spanischer Übersetzung. Die Originale sind während einer Reise durch Mexiko und die Karibik im Jahr 2007 entstanden, zum Teil im Gedichtband geh dichter (2010) zu finden, und alle sind in den letzten Monate vom Autor selbst übersetzt worden.

1) Zzzzzzzz

Das erste, sehr kurze Gedicht, entstand nachts in einer Hängematte im Regenwald nahe der Pyramiden von Palenque.

2) „Indiotanz auf Megastadt“

„Indiotanz auf Megastadt“ findet sich auf S. 64. des Gedichtbands geh dichter (2010) und spielt auf dem riesigen Hauptplatz von Mexiko Stadt.

3) „Jeder Tag der 2. Oktober 1968“

„Jeder Tag der 2. Oktober 1968“ wurde ebenfalls in geh dichter veröffentlicht und richtet sich an die Studenten, die an besagtem Tag auf dem Platz der drei Kulturen erschossen wurden.

4) „Mit dem letzten Fisch zugrunde gehen“ so lautet der Titel der Übersetzung eines ursprünglich 2017 auf Spanisch entstandenen Gedichts. Das Gedicht hat einen deutlich ökokritischen Tonfall.

5) „Die Spannung messen“ lautet ein ebenfalls erst vor wenigen Monaten entstandenes kurzes und augenzwinkerndes Gedicht zur Vergänglichkeit des Augenblicks.

*Am 15.3.18 um 19h* moderiere ich im Amerikahaus München die Lesung der mexikanischen Schriftstellerin Guadalupe Nettel; sie wird aus ihrem Roman Después del invierno (2014) lesen, Thomas Loibl vom Residenztheater wird aus der am 5. März bei Blessing erscheinenden Übersetzung von Carola Fischer mit dem Titel Nach dem Winter lesen. Der Eintritt kostet €8 und das Amerikahaus bittet um Anmeldung.

*Am 20.3.18 um 19h* haben ich und meine spanischsprachigen Gedichte die Ehre von Palabras Urgentes, Grupo de Poesía im Café Freiraum in der Pestalozzistraße 8 in München vorgestellt zu werden. Palabras Urgentes konzipieren Lesungsabende mit dem besonderen Etwas: Sie erstellen eigene Klanginstallationen aus Texten oder Textausschnitten der eingeladenen Autoren; neben meiner Lesung bislang unveröffentlichter Texte auf Spanisch darf man sich also auf eine Klanginstallation freuen. Ich bin schon sehr gespannt!
Digitale Freuden:
Die neueste mo|men|tos Broschüre (vom 7. Februar 2018) und alle vorhergehenden stehen wie immer kostenlos auf der Homepage als .pdf zum Herunterladen bereit.
Mein neuestes PicturePoem behandelt Kaffeeschaum in der Nahaufnahme.
Eines der zuletzt entstandenen BildGedichte mit Wünschen zur Sonnenwende reiche ich hier nach.

Vorausschau:
Am 23.4. ist eine Lesung zum Tag des Buches im Instituto Cervantes angedacht.
Am 3.5. ist die Präsentation meiner literaturwissenschaftlichen Publikation 'Insel(n) im Archipel' in der Librería Espanola angedacht.
Am 5.5. wird das Kunstkollektiv mo|men|tos im Rationaltheater eine neue Folge 3'30'' – Dialoge von Fotografie und Musik vorstellen.

Hiermit sei zu allen Terminen und Lektüren herzlich eingeladen!

Sprecher ist der Autor