Sarah Ines Struck

Autoren: "Merkwürdige Normalzustände" mit Anja Sturmat

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Autoren: "Merkwürdige Normalzustände" mit Anja Sturmat 

Die Zwischenzustände besingt Gastgeberin Sarah Ines in kurzen poetischen Improvisationen zusammen mit dem Improvisationsperkussionisten Günther Schaubeder.

Anja SturmatDie Autorin Anja Sturmat reiste aus Traunstein zu einer literarischen Revue an, in der sich Menschen in merkwürdigen Normalzuständen wiederfinden und manchmal einfach so durchschwindeln. Schräge und Schüchterne suchen in Anja Sturmats Short Stories nach Antworten darauf, wie es nur so weit kommen konnte ... und wie es weitergehen kann?

Darum geht es Anja Sturmat:
"Auszuprobieren, was Sprache jenseits von Information vermitteln und erzeugen kann, wie das uns jenseits von dem, was wir beabsichtigen in Verbindung bringt - ein Wissen um etwas, was die Sprache nur transportiert, aber nicht wirklich zeigt. So kann Literatur diese im Verborgenen mitschwingenden Welten zumindestens erfassen, daran versuche ich mich. Es kommen weitere Möglichkeiten hinzu, der sogenannten Wirklichkeit zu begegnen, sie aufzufassen, ich verstehe das auch als ein Mittel gegen Egozentrik und Rechthaberei, als Herzensbildung, mit Literatur orientiert man sich mehr und mehr im Allzumenschlichen."

Aktivitäten

2017   Literarische   Teilnehmerin   an   den   Collaborationen   bildender Kunst ‚Carintiale‘ vom 6.-12.11. in Klagenfurt 2018   Teilnahme an  den Lesebühnen „lauter   niemand“ und   im Schokoladen, Berlin; Workshop Anne Waldman, Beat Poetry, auf dem Schamrock Festivale, mit Abschlussperformance

Veröffentlichungen

2018 Kurzgeschichte „Satt werden“ in dem Auswahlband zum Wettbewerb „Digitalisierung-Industrie 4.0.“ vom Werkkreis Literatur der Arbeitswelt (im Nov/Dez) 2014 Anfang des Romanprojekts 'Baden gehen', ausgewählt von Martin Mittelmaier und André Hille in der Anthologie der Textmanufaktur 2013/2014 „Zwei Sommer lang“ ISBN 978-3-942247- 10-8

2013 Übertragung der Kurzgeschichte „Frau Beterawes Samowar“ mit anschließendem Werkstattgespräch (2.6., 18-19h), Radiobeitrag, Bayernwelle Süd-Ost. 

Sarah Ines StruckSarah Ines Struck, Autorin und Poetry-Performerin, Kulturvermittlerin und Kommunikatorin, lädt an jedem ersten Mittwoch im Monat zu literarischen und manchmal auch musikalisch inspirierten »Duellen mit Spiegelbildern« in die Parisbar. Die Wahlmünchnerin ist selbst aktiv in und an Cross-Art-Projekten zwischen Literatur, darstellender und bildender Kunst und Musik.

Aktuell arbeitet sie an den Poetryperformanceprojekten »Isar Loreley«, »Women are not present« und »Futur∞Furor«. Letzteres wurde am 3. November 2018 zusammen mit Carsten Radtke an der Gitarre und Electronics von Tomsn in der Galerie arToxin uraufgeführt und am 10. November im Rahmen der Ausstellung »Haiku sucht« erneut im streitfeld Projektraum gezeigt.

Für das Schamrock-Festival der Dichterinnen 2018 am letzten Oktoberwochenende kuratierte Sarah Ines einen Länderschwerpunkt Ukraine. Mit dem gemeinnützigen Verein Karin-Struck-Stiftung e.V. initiiert und veranstaltet die Tochter der gesellschaftskritischen Schriftstellerin Karin Struck Lesungen und Performances.

Lyrik am Sonntag: Beim Regenglockenschlag? - Lyrik von Heike Fröhlich

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Heike Fröhlich
Foto: Uwe Kullnick

Beim Regenglockenschlag? - Lyrik von Heike Fröhlich

Verstreut auf den Straßen? Zwischen zwei Flügeln? Unter dem Radar?

In ihrer Leseperformance zur Woche unabhängiger Buchhandlungen liest die Münchner Autorin und Audiokünstlerin Heike Fröhlich Lyrik und fabuliert darüber, was die Welt ist.

Heike las im buch.laden, in der  Lothringer 17, München.

Wir entschuldigen uns bei Heike Fröhlich und bei unseren Hörern. dafür, dass kurz vor Ende der Lesung die Batterie des Aufnahmegerätes am Ende war. Andererseits sind wir sicher, dass das unvollendete Stück die Hörer besonders animieren wird mehr von Heike hören zu wollen und Heike vielleicht zu einer lyrischen Auseinandersetzung über den Zusammenhang von Batterie und verklingender Sprache inspirieren könnte. Auf jeden Fall hörten wir tolle Lyrik mit einer so ungeheuer guten Stimmung vorgetragen, dass selbst Ares sich an einem ruhigen Waldrand auf einen Baumstumpf gesetzt hätte, um ihren Gedichten zuzuhören. 

Heike Fr
Foto:
Sabine Münch

Heike Fröhlich ist Lyrikerin und Audiokünstlerin. Geboren 1982 in Ludwigshafen am Rhein, zog sie 2002 für ihr Studium nach Jena. Während der Studienzeit begann sie, ihrem Fabulieren Form zu geben: als Sprechkünstlerin, Vorleserin für Kinder, Journalistin und Redakteurin, als Kreativworkshop-Leiterin und Spoken-Word-Performerin, als Dichterin auf Lesebühnen und Wasserglaslesungen, hier und da in Veröffentlichungen in Klammerbroschuren. Heike machte Abstecher nach Reykjavík, Frankfurt am Main und Leipzig, die Lyrik immer mit dabei im großen Rucksack. 2011 verschlug es sie schließlich nach München, wo sie jetzt lebt und arbeitet. 

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Initiatorin der Veranstaltungsreihe ist die Autorin, Performancekünstlerin und Kulturvermittlerin Sarah Ines Struck. Unter dem Motto »Das Private ist das Politische« lädt sie Künstler*innen ein, die im Sinne von Karin Strucks kritischer Attitüde mit Mitteln der Sprache und anderen Kunstgenres in Lesungen und Performances Gender und Gesellschaft global aufs Korn nehmen und Duelle und Debatten mit gesellschaftlichen Spiegelbildern in Gang setzen.

»Duelle mit Spiegelbildern« ist eine Veranstaltungsreihe der Karin-Struck-Stiftung e.V. Diese Veranstaltung fand statt mit Unterstützung des Kulturreferats der Landeshauptstadt München und des Bayern liest e.V. sowie in Kooperation mit dem buch.laden Lothringer 17 zur WUB Woche unabhängiger Buchhandlungen.

Friends: "Futur - Furor" Ein Blick in die Unendlichkeit

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Furor und FuturSarah Ines Struck, Carsten Radtke, TOMSN (Tom Haas) Im Trio wagen Sarah Ines Struck, Carsten Radtke und TOMSN einen Blick in die Unendlichkeit.

Sarah Ines assoziiert, poetisiert, performt privat, politisch, präsent. Carsten Radtke improvisiert zwischen Reflex und Improvisation, TOMSN Sonderling Musik kondensiert mit athmosphärischrhythmischen Soundpattern. Die Veranstaltung fand in der galerie arToxin statt und war einwirklich außergewöhnliches Ereignis. In der gut besuchten Galerie erwartete die Gäste etwas Besonderes.

Die Texte Sarah Ines sind außergewöhnlich und Anlass zum Nachdenken, auch wenn man wegen der außerordentlichen Dynamik der Session kaum alle Eindrücke verarbeiten konnte. Der Abend brachte experimentelle Stimm- und Sprachperformance umgeben von exzellenter elektrischer Gitarre auf eine atemberaubende Art vorgetragen und kraftvoll schwebend von akustischen, athmosphärischrhythmischen Mustern die unter die Haut gingen, nahmen jeden Anwesenden gefangen. Am Ende der drei Akte forderte das Publikum vehement eine Zugabe, die die Künstler auch gern gaben und die keinen Zuhörer enttäuschte. Der Abend klang aus mit vielen Gesprächen und dem Austauschen von Empfindungen, die von der Session ausgelöst in allen auf individuelle Art nachhallten. Viel Spaß beim Anhören des Mitschnitts. 

Eine Wiederholung der Veranstaltung findet am Samstag, 10. November 2018 von 19:30 bis 21:30 im Streitfeld Projektraum statt. 

Sarah Furor