Schamrock-Festival

Interview: Uwe Kullnick spricht mit Bela Chekurishvili.

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Schamrock-Festival der Dichterinnen 2018

Interview: Uwe Kullnick spricht mit Bela Chekurishvili.

 

Bela Chekurishvili
Bela Chekurishvili 
Foto: Nata Sopromao
 

Bela Chekurishvili, *1974 in Gurjaani, Georgien, studierte georgische Sprache und Literatur an der Universität Tbilisi.

 

Bela ChekurishviliSie arbeitet als Kulturjournalistin und ist Doktorandin für Komparatistik an der Universität Tbilisi, zur Zeit studiert sie an der Universität Bonn.

Letzte Veröffentlichungen: Detektor der Nacktheit, Intelekti Tbilisi 2017, Wir, die Apfelbäume, Wunderhorn 2016, Barfuß, ebd. 2018.

Schwerpunkt Georgien | Focus Georgia

Bela Chekurishvili, *1974 in Gurjaani, Georgia, studied georgian language and literature at the University of Tbilisi.

She works as a cultural journalist and is about to finish her Ph.D. in comparative studies at the University of Tbilisi, currently studying at the University of Bonn, Germany.

Latest publications: Detektor der Nacktheit, Intelekti Tbilisi 2017, Wir, die Apfelbäume, Wunderhorn 2016, Barfuß, 2018.

 

 

 

 

Interview: Uwe Kullnick spricht mit Tristan Marquardt über "meine drei lyrischen ichs"

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Schamrock-Festival der Dichterinnen 2018

Interview: Uwe Kullnick spricht mit Tristan Marquardt über "meine drei lyrischen ichs"

Tristan Marquardt

 

Scrollen in TiefseeTristan Marquardt, *1987 in Göttingen, lebt in München. Sein zweiter Gedichtband scrollen in tiefsee erscheint im Herbst 2018 bei kookbooks, wo 2013 auch sein Debüt das amortisiert sich nicht erschien. Er ist Mitglied des Berliner Lyrikkollektivs G13.

Was tun Gedichte im Raum einer Kommunikation, die schnelllebig ist und kaum Pausen zulässt? Wohin trägt eine Sprache, die sich über ihre Tragweite nicht sicher ist? „das kommt uns alles kaum bekannt vor, hand aufs herz“: Das amortisiert sich nicht. Tristan Marquardts Gedichte legen den Finger vom Resultat auf den Prozess. Sie versichern: Wenn es dunkel ist, trägt ein Schatten auf die Schicht Licht, die eine Lampe auf die Dunkelheit gelegt hat, eine weitere Schicht Dunkelheit auf. Wenn es dunkel ist, hebt ein Schatten unter der Schicht Licht, die eine Lampe auf die Dunkelheit gelegt hat, die Dunkelheit wieder hervor. Betritt man sein Zimmer über eine Rückraumgrenze, geht man „in sein zimmer hinaus“. Und wenn man auf die Straße geht, ist das nicht der Park, „aber mit ein, zwei kleinen änderungen könnte er es sein“. So greifen Marquardts Texte konstruierend in das ein, was längst schon konstruiert und vorhanden ist und woran doch immer weiter noch gearbeitet wird. Im Bau Begriffenes. Was sich nicht aufrechnen lässt. Körper sondergleichen. So „als hätte man gerade das cembalo erfunden, aber vergessen, wo man es hingestellt hat.“ Quelle Amazon 

Seit 2012 kuratiert er die Lesereihe meine drei lyrischen ichs in München, seit 2017 leitet er gemeinsam mit Tim Holland und Hannes Munzinger die Verlagsdependance hochroth München. Er ist Mitinitiator der Initiative Unabhängige Lesereihen und zahlreicher Veranstaltungsformate in München. Gemeinsam mit Jan Wagner gab er die Anthologie Unmögliche Liebe. Die Kunst des Minnesangs in neuen Übertragungen (Hanser 2017) heraus. Unter bürgerlichem Namen (Alexander Rudolph) arbeitet er als Mediävist an der LMU München.

 

 

 

 

Interview: Uwe Kullnick spricht mit Barbara Yurtdas

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Schamrock-Festival der Dichterinnen 2018

Interview: Uwe Kullnick spricht mit der Lyrikerin und Übersetzerin Barbara Yurtdas

 

Barbara Yurtdas
Barbara Yurtas.
Foto P.G. Loske

Barbara Yurtdas, *1937 in Leipzig, studierte Germanistik, Slawistik, Geschichte. Sie lebt in München, von 1981-1993 lebte sie in der Türkei.

Sie schrieb Romane, literarische Reisebegleiter und Sachbücher zu Türkei-Themen.

Lyrik: u.a. Wortklauberei, 2012; Todsichere Sache, Vom Leben mit dem Sterben, 2016. Sie übersetzt Lyrik und Prosa aus dem Türkischen.

Preise: Übersetzerpreis Tarabya, Hauptpreis für das Lebenswerk 2015; Shortlist Internationaler Übersetzerpreis, Haus der Kulturen der Welt 2012, für den Roman Allahs Töchter von Nedim Gürsel.