Verbrannte Worte – Literarisches Erinnern an die Autorinnen und Autoren 1933 verfemter Werke
Herzliche Einladung
Verbrannte Worte
Literarisches Erinnern an verfemte Autorinnen und Autoren.
Ausstellung – Lesung – Musik.
am 10. Mai 2026 um 18 Uhr
im Kultur- und Bürgerzentrum Pelkovenschlössl, 80992 München-Moosach,
St.-Martins-Platz 2
Am 10.Mai 1933, nur wenige Monate nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten, wurden in Deutschland Bücher von Autorinnen und Autoren, die nicht NS-konform oder die jüdischer Herkunft waren, öffentlich verbrannt. Es waren Werke, die während der Nazi-Herrschaft aus den Bibliotheken verbannt und verboten wurden. Viele dieser Schreibenden wurden dadurch ihrer Ausdrucksmöglichkeiten, ihrer Existenzgrundlage, oder ihres Lebens beraubt.
Wir würdigen in dieser Veranstaltung nicht nur bekannte Autorinnen und Autoren, sondern auch solche, die erst während der Verfolgung oder in der Lagerhaft zu schreiben begannen.
Lesung der Autorinnen und Autoren aus dem FDA-Arbeitskreises „Lyrik im öffentlichen Raum“:
Veronique Dehimi, Karolina De Valerio, Gabriele Barbara Hartl, Annedore Hirblinger, Christine-Maria Hoffmann, Wolfgang Knittel, Cony Lohmeier, Horst Oberbeil,
und Kathrin Sydow.
Literarisch gewürdigt werden
Else Lasker-Schüler, Mascha Kaléko, Bertha v. Suttner, Gertrud Kolmar, Hilde Domin, Stefan Zweig, Erich Kästner, Gerty Spies und Oskar Maria Graf.
Die Künstlerin und Autorin Ruth Neureiter präsentiert ihr Werk “Schreibspuren – Hommage an die Dichter der verbrannten Bücher”
Musikalische Begleitung: Regina Willecke, Querflöte, Sabine Beyer, Flöte.