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Von der Antarktis zum Mondlicht in der Küche Bericht über das Monatstreffen am 10. September 2026

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Zu Beginn berichtete Franz Westner, Vorsitzender des FDA Bayern und Präsident des FDA Bundesverbands aktuelle Landes- und Bundesthemen: Das Lesefest „Literabiles“ des FDA Bayern, auf dem Autorinnen und Autoren des FDA eigene Texte präsentieren, wird am 21. November 2026 in der Seidlvilla stattfinden und sich dem Thema „Zeit“ widmet. Der FDA Bundesverband wird im Jahr 2027 wieder einen Stand auf der Leipziger Buchmesse haben, einschließlich einer Mitgliederlesung und eine Lesung, auf der sich der FDA als Verband präsentiert. Nähere Informationen folgen.

Karin Rauner, FDA, las den authentischen, bildstarken Anfang ihres Debut-Romans „Kein Vaterland in mir“, der sich mit der Nazi-Vergangenheit ihres Vaters befasst, der erlebten Familienhölle und der Befreiung daraus, die sie im Bergsteigen im Himalaja fand.

Es folgten Auszüge aus der interessanten zweibändigen, reich bebilderten Dokumentation „Expedition Antarktika“ von Volker Strecke, FDA, in der er im Stil eines Logbuchs seine mehrjährige Tätigkeit in der Polarforschung darstellt.

Herbert Hollitzer las das ergreifende Prosagedicht „Die Bank, auf der ich sterben will“.

Walter Grassl löste mit dem humoristischen Text „Das Mondlicht in der Küche“, der mit einer selbstironischen Pointe endet, allgemeine Heiterkeit aus.

Der politisch hochaktuelle Text „Das Mädchen mit der Puppe“ von Annette Katharina Müller, FDA, spannt einen Bogen vom Krieg in der Ukraine zu einem wiederkehrenden Albtraum der Protagonistin Elisabeth, der in der Kriegserfahrung ihrer Eltern gründet.

Der Abend schloss mit zwei hermetischen Gedichten von Tania Rupel Tera, die Verzweiflung, aber auch Auswege thematisieren und Raum für Assoziationen boten.

Alle vorgetragenen Texte führten zu lebhaften, immer konstruktiven Diskussionen unter den 14 Anwesenden.

 

Bericht und Moderation

Dr. Gabriele B. Hartl
stellvertretende Vorsitzende FDA Bayern

  • Gabriele Barbara Hartl
  • Gabriele B. Hartl
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