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Sisyphos, ein unglücklicher Mensch?

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Die zwei unterschiedlichen Essays regten zu lebhaften Diskussionen an.

Können wir uns Sisyphos als glücklichen Menschen vorstellen?

Ja, meinte Dehimi, wenn Sisyphos über die Prämissen von Erfolg und Misserfolg hinaus, sein „Stein-Sein“ selbstbestimmend annehme.

Horst Oberbeil skizzierte in seinem Essay das Absurde laut Camus, der die Absurdität entgegen aller Idealisierungen und Ideologien verteidigt. Doch der Mensch könne, so Horst Oberbeil, nicht glücklich sein, wenn er das Absurde nicht überwinde, indem er sich einen Sinn und Ziele im Leben erschaffe.

H. Oberbeil’s Text warf die Unterscheidung zwischen Absurdität und Sinnlosigkeit auf. Ist ein Leben ohne Erfolg sinnlos?

Können wir ohne Sinn und Hoffnung leben? Glaube und Hoffnung haben verschiedene Dimensionen und müssen stets neu definiert und „erarbeitet“ werden, so lautete der Schlussgedanke der Diskussionsrunde.

  • Horst Oberbeil und Véronique Dehimi
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